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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1896404200
Document type:
Multivolume work
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896404294
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236881
Document type:
Volume
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904
Scope:
1184 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Öffentliches Recht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

Religiöse Bewegung; Luther. 
249 
einem Reichstage zu Augsburg, dem letzten, den der alternde 
Kaiser Maximilian gehalten hat. Es war eine wichtige Tagung, 
und in ihre Interessen war auch der Papst verflochten. In 
Rom ward nämlich seit 1512 ein allgemeines Konzil gefeiert, 
noch von Julius II. berufen; es sollte die seit dem Verfall 
der konziliaren Bewegung des 15. Jahrhunderts neu erworbene 
Hoheitsfülle des Papsttums bestätigen und hat diese Aufgabe 
durch die feierliche Proklamation der Bulle Bonifaz' VIII. 
Unam sanctam zur Zufriedenheit gelöst. Daneben aber sollte 
es nach dem Wunsche Julius II. und noch mehr seines Nach— 
folgers Leos X. den christlichen Widerstand gegen die Türken 
beleben; und in der That hat es einen allgemeinen Türkenzehnt 
für die abendländische Kirche beschlossen. Ihn nunmehr durch 
den Reichstag gut heißen und auf die deutsche Nation 
ausschreiben zu lassen, war eine der wesentlichen Sorgen der 
oäpstlichen Gesandtschaft beim Augsburger Reichstag. 
Aber das war schwierig. Die Deutschen wollten nicht 
zahlen; man höhnte laut und leise, der Zehnt werde schwerlich 
den Türkenkriegen zu gute kommen. Noch mehr: man holte 
die alten Beschwerden gegen die Kurie wieder einmal vor, das 
endlose Thema über Annaten und Pfründenverleihungen, über 
Indulgenzen, Exspektanzen und anderes, und man faßte sie 
wieder einmal in einem kräftigen Schriftstück zusammen, das 
einem früheren vom Jahre 1456 fast auf ein Haar glich. 
Diese Haltung mußte die Kurie gegenüber dem Reichstag 
verbittern — und auch gegenüber dem Kaiser. Nun bedurfte 
aber Max damals der Kurie. Er ging damit um, seinem 
Enkel, dem Herzog Karl von Burgund, die Nachfolge im Reiche 
zu sichern. Kam es hierbei einerseits darauf an, die deutschen 
Kurfürsten für dessen Wahl schon bei Lebzeiten Maxens zu 
gewinnen, so mußte andererseits auch die Zustimmung der 
Kurie dazu erreicht werden, daß diese Wahl, obwohl Max nur 
erwählter, nicht auch gekrönter römischer Kaiser war, dennoch 
gethätigt werde. 
Das war die Lage, die Luthers Gesuch an seinen Kur— 
fürsten; man möge ihn in Deutschland verhören, zu Augsburg
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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