Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 2)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1896404200
Document type:
Multivolume work
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896404294
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236881
Document type:
Volume
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904
Scope:
1184 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Öffentliches Recht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft
  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 2)
  • Title page
  • Contents
  • II. Zivilrecht (Fortsetzung)
  • III. Strafrecht
  • IV. Öffentliches Recht
  • Namen- und Sachregister

Full text

3. Ludwig Laß, Arbeiterversicherungsrecht. 783 
Das Beschäftigungsverhältnis beruht in der Regel auf einem ausdrücklich 
abgeschlossenen Vertrage (z. B. Dienst-, Werke, Gesindemiete-⸗ Heuervertrag) oder auf 
einem Herrschaftsrecht (elterliche Gewalt ꝛc.), aber notwendig ist beides nicht. Es genügt 
vielmehr, wenn eine Person in einer dem Betriebe förderlichen und dem Willen des 
Unternehmers entsprechenden Weise tätig wird. Letzteres gilt namentlich bei augenblick⸗ 
lichen Notständen!. 
Die Versicherungspflicht kann, serner durch Statut oder durch die 
Landesgesetzgebung erstreckt werden auf die Kleingewerbetreibenden (lein— 
meister)?, die Hausindustries, auf höher besoldete Betriebsbeamte, und 
auf dem Gebiete der Land- und Forstwirischaft sogar auf sämtliche Unternehmer 
— 8 4 Abs. 1, B.ü.V. G. 8 4 Abs. 1, 
S.U.V.G. 8 5 Abs. 1u. 8 6). 
Die Vorschriften der Unfallversicherungsgesetze gelten nicht für Beamte des 
Reichs und Personen des Soldatenstandes, welche in versicherungspflichtigen 
Betrieben beschäftigt sind, ferner nicht für Staats— uünd Kommunalbeamte, welche 
mit festem Gehalt oder Pensionsberechtigung angestellt sind, oder welchen bei Eintritt 
eines Betriebsunfalls ein Anspruch auf eine der Unfallentschädigung mindestens gleich⸗ 
kommende Fürsorge gewährleistet ist, und endlich nicht für Strafgefangene. Für 
die bezeichneten Personen ist in anderer Weise eine hinreichende Fürsorge geschaffen 
worden durch das Beamten-Unfallfürsorgegesetz vom 18. Juni 1901* und das 
Gesetz, betr. die Unfallfürsorge für Gefangeneé, vom 80. Juni 1900. 
I. Die freiwillige Versicherung ist entweder „freiwillige Selbst— 
versicherung, d. h. die freiwillige Versicherung der eigenen Person, welche Klein— 
unternehmerns, nach Statut auch solchen mit höherem Jahresarbeitsverdienst frei⸗ 
— 8 4 Abs. 2, B. U. V. G. 8 4 Abs. 8, 
S.U.V. G. 8 5 Abs. 2), oder „freiwillige Versicherung anderer Personen“, 
d. h. das Statut kann bestimmen, daß gewisse Personen freiwillig (durch freien Willen 
des Arbeitgebers ꝛc.) versichert werden können. Die „Bedingungen“ hat das Statut 
festzusetzen. Als solche „andere Personen“ kennt das Gesetz: Personen, welche im Be— 
triebe beschäftigt, aber nicht versichert sind (3. B. höher besoldete Betriebsbeamte), ferner 
Personen, welche nicht im Betriebe beschäftigt sind, aber mit dem Betrieb und seinen 
Gefahren in Berührung kommen (z. B. Fuhrleute, Boten, welche in Betriebsräumen 
Waren abliefern, Frauen, welche ihren Angehörigen das Essen bringen u. s. w.). Als 
„andere Personen“ sind auch die Organe Ind Beamten der Berufsgenossenschaften an— 
gesehen, deren Versicherung durch die Genossenschaftsvorstände zugelassen ist (G. U. V. G. 
hee d Abst's B. UV.G. 84 Abs. 4, S. U.. G. 8 7). 
812. Die Träger der Unfallversicherung. 
1. Träger der Versicherung (d. h. Versicherer) sind in der Hauptsache die Berufs⸗ 
genossenschaften (zur Zeit 66 gewerbliche und 48 landwirtschaftliche). 
Daneben sind fuͤr Reichs⸗, Staats—- und gewisse Kommunalbetriebe“ das Reich, 
die Bundesstaaten oder die Kommunagalverbände die Träger der Versicherung, 
welche die Verwoltung der Versicherungsangelegenheiten durch sog. Ausführungs— 
Zu vergl. die Beispiele im Handbuch der U.V. Anm, 32 Fl.g 1 des U.VB.G. S. 26. 
29. h. de Unternehmer, 88 Jahresarbeitsverdienst 3dod Me. nicht uͤbersteigt, oder welche 
nicht regesmäßig mehr als zwei Lohnarbester beschäftigen. 
s Über den Umfang der statutarischen Versicherung der Hausgewerbetreibenden, vergl. Besch. 
1851, A.N. 1901, 6. 368. 
Zu vergl. insbes. 8 14 daselbst; ferner preuß. Geßv. 18. Juni 1887 u. 2. Juni 1902. 
b Ruch solchen, welche keine Arbeiter beschäftigen, deren Betrieb aber, wenn darin Arbeiter 
beschäftige worben emahehgnvder Gn BeG. versicherungspflichtig a murde. Vesch. 1988— 
A.di. Id3, S. 261. 
e Soweit vdiese nicht den Berufsgenossenschaften beitreten.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Encyklopädie Der Rechtswissenschaft. Duncker & Humblot [u.a.], 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.