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Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896406157
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242028
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
S. 926 - 1811
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfundzwanzigster Titel. Unerlaubte Handlungen / Erläutert von Dr. Th. Engelmann
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

197 
dem Gesichtspunkte der Bedarfsdeckung „ausgerichtet“ war, ihren 
traditionalistischen Charakter auch jetzt noch bewahrt habe. Und 
von dieser Einstellung her vertritt er sogar die Anschauung, 
daß jenes Ereignis, das man als die wichtigste Wandlung auf 
dem Gebiete des Agrarwesens in der Zeit vom 16. bis 18. Jahr- 
hundert anzusehen gewohnt ist, die Entstehung größerer Guts- 
wirtschaften in einigen Teilen Europas, für den Gesamtverlauf 
des wirtschaftlichen Prozesses vor der agrarischen Revolution im 
18. Jahrhundert „nur verhältnismäßig geringe Bedeutung“ gehabt 
habe‘). 
Schon oben konnte für die Zeit des ausgehenden Mittelalters 
dargelegt werden‘), daß eben die wirtschaftlichen Vorgänge, welche 
zur Ausbildung der „Gutsherrschaft‘“ hingeführt haben, naturgemäß 
auch eine nicht zu unterschätzende Steigerung der Naturalwirtschaft 
bewirken mußten. Je mehr die Eigenwirtschaft des Gutsherren aus- 
gedehnt und die Hofländerei vermehrt wurde, desto mehr Arbeits- 
aufwand wird benötigt, und daher werden auch die Frondienste der 
bäuerlichen Hintersassen von der Grundherrschaft angespannt. 
Diese Gutsherrschaft ist nicht auf die Bedarfsdeckung bloß aus- 
gerichtet, sie produziert vielmehr über den Eigenbedarf hinaus zu 
Absatzzwecken für den Markt’). Und eben dadurch wurde die 
Naturalproduktion sehr beträchtlich gehoben und vermehrt. Diese 
Großbetriebe der Landwirtschaft erzeugen viel mehr Sachgüter, als 
früher in den kleinbäuerlichen Wirtschaften hervorgebracht wurden. 
Es ist eine, soviel ich sehe, volkswirtschaftlich noch nicht genügend 
gewürdigte historische Erscheinung, daß die Entfaltung der 
Verkehrswirtschaf t und insbesondere die Entwicklung des 
Handels nicht nur eine Steigerung der Geldwirtschaft, son- 
dern doch auch gleichzeitig eine solche der Naturalwirt- 
schaft bewirkt hat. Denn diese neuen landwirtschaftlichen Groß- 
betriebe, u. zw. nicht nur die Gutswirtschaft in Ostdeutschland, 
Böhmen, Mähren und Schlesien u. a. m., schaffen die gesteigerte 
Produktion an Naturalien großenteils durch die Arbeitskraft der 
gutshörigen Hintersassen im Wege des Naturalfrondienstes sowie 
durch Einbeziehung von ledig gewordenem Bauerngut (Bauern- 
5) A.a.O. 5.651. 
%) Vgl. oben S. 178. 
') Vgl. den Art. „Gutsherrschaft“ von W. Wittich i. Hdwb. d. Staatswiss. 
VS, 209 ff., sowie v. Below, Territorium und Stadt, S. ı ff.
	        

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Naturalwirtschaft Und Geldwirtschaft in Der Weltgeschichte. Seidel, 1930.
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