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Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896406157
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242028
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
S. 926 - 1811
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfundzwanzigster Titel. Unerlaubte Handlungen / Erläutert von Dr. Th. Engelmann
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (1.1915)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
  • Index

Full text

2892 
wi Die Trusts in den Verein. Staaten. Jahrb. f, Nationalökonomie 1891, 
Ders., The Trust Problem. New York 1900. 
Tiefmann, Die Unternehmerverbände, ihr Wesen und ihre Bedeutung. PFrei- 
zurg i. B., Leipzig und Tübingen 1897, 
Ders., Kartelle und Trusts. 2, Aufl. Stuttgart 1910, 
Ders., Beteiligungs- und Finanzierungsgesellschaften, 1909, 
LE. Pohle, Die Kartelle der gewerblichen Unternehmer. Leipzig 1898, 
Aschrott, Die Trusts. Archiv für Soziale Gesetzgebung 1897. 
Baumgarten-Mestlany, Kartelle und Trusts. Berlin 1906. 
Koutradiktorische Verhandlungen über deutsche Kartelle, 7 Bde. Berlin 1903/06. 
Denkschrift über das Kartellwesen. Dem Reichstage vom Reichskanzler vor- 
gelegt. Bd. I—III 1905/07. 
J. Strieder, Studien zur Geschichte kapitalistischer Organisationsformen. 
München 1914. 
Ursachen der 
Kartell- 
bestrebungen. 
Unter Kartellen versteht man freiwillige Vereinigungen der 
Unternehmer derselben Art zur Vermeidung der gegenseitigen Kon- 
kurrenz und zu gemeinsamem Vorgehen behufs Beherrschung des 
Marktes. 
Sie sind von den Corners, auch Schwänzen genannt, und den 
Ringen zu unterscheiden. Ein Corner liegt vor, wenn ein Ankauf 
möglichst aller Waren einer Gattung bewirkt wird, um die Preise 
zu beherrschen und daraus Gewinn zu ziehen. Unter Ring versteht 
man die Vereinigung mehrerer Berufsgenossen, um einen Corner 
durchzuführen, 
Das Bestreben der Unternehmer, durch ein organisiertes Zu- 
sammenhalten sich wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen, ist natürlich 
sehr alt. Man braucht nur an die alten Zünfte zu denken, die 
gerade diesem Streben in weitgehendster Weise dienten. Das ist 
ersichtlich aus den Kämpfen der Zünfte mit dem Rate der Stadt, 
welcher die Konsumenten vermittels Taxen gegen Ueberteuerung 
durch die Zünfte zu schützen suchte, wie aus den Kämpfen mit den 
Gesellenverbänden, die ihrerseits ihre Lage den Meistern gegenüber 
durch scharfes Zusammenhalten zu verbessern suchten. Das ist er- 
sichtlich aus der Gesetzgebung, durch welche der Staat die Macht 
der geschlossenen Zünfte zu brechen für nötig hielt. So ist es be- 
greiflich, daß bei der modernen Entwicklung des Großbetriebes sich 
Vereinigungen herausbildeten, die nun in großartigem Maßstabe das- 
selbe Ziel zu erreichen suchten. Die modernen Unternehmerverbände 
sind nicht, wie vielfach behauptet wird, ein Produkt der Schutzzölle, 
sondern vielmehr des Freihandels. Der gänzliche Mangel einer 
Organisation in der Produktion, eine damit verbundene extreme Kon- 
kurrenz, die sich als vielfach ruinös erwies, führte naturgemäß zu 
dem Gedanken, statt sich gegenseitig in dem Konkurrenzkampf auf- 
zureiben, sich zu gemeinsamem Handeln zu organisieren und die 
Produktionsverhältnisse wie die Preise und Löhne auf Grund ge- 
meinsamer Verabredung So zu gestalten, wie sie den Verhältnissen 
entsprechen und wie sie eine gedeihliche Wirksamkeit für alle Teile 
gestatten. 
Sie sind ebenso gefördert und mitunter zu einer Notwendigkeit 
geworden durch die Arbeiterbewegung und insbesondere die Strikes, 
um der organisierten Arbeitermasse gleichfalls in geschlossener Weise 
entgegentreten zu können und Tarifverträge abzuschließen. 
Der Gedanke ist daher an und für sich ein wirtschaftlich ge- 
zunder und den Zeitverhältnissen entsprechender. Wie all dergleichen
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1915.
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