Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Berliner Arbeiterbewegung von 1890 bis 1905

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Berliner Arbeiterbewegung von 1890 bis 1905

Monograph

Identifikator:
825824427
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50636
Document type:
Monograph
Author:
Alberdi, Juan Bautista http://d-nb.info/gnd/118644254
Title:
Organizacion política y económica de la Confederacion Argentina, que contiene: 1. Bases y puntos de partida para la organización política de la República Argentina; 2. Elementos del derecho público provincial argentino; 3. Sistema económico y rentístico de la Confederacion Argentina; 4. De la Integridad nacional de la República Argentina, bajo todos sus gobiernos
Edition:
Nueva edicion oficial, corregida y revisada por el autor
Place of publication:
Besanzon
Publisher:
Impr. de José Jacquin
Year of publication:
1856
Scope:
1 Online-Ressource (XVII, 870 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die Berliner Arbeiterbewegung von 1890 bis 1905
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Entwicklung der inneren Politik Deutschlands seit 1890
  • Zweites Kapitel. Die soziale Entwicklung Berlins von 1890 - 1905
  • Drittes Kapitel. Die Parteiorganisationen unter dem gemeinen Recht
  • Viertes Kapitel. Bemerkenswerte Konferenzen und beschließende Versammlungen der Sozialdemokratie Berlins
  • Fünftes Kapitel. Die bedeutsamsten Demonstrationsversammlungen der Berliner Arbeiterschaft
  • Sechstes Kapitel. Die Wahlen zum Deutschen Reichstag in Berlin und den Vororten
  • Siebentes Kapitel. Die Vertretung der Sozialdemokratie Groß-Berlins in den Kommunalverwaltungen
  • Achtes Kapitel. Die Sozialdemokratie in den Gewerbegerichten und den Kaufmannsgerichten Groß-Berlins
  • Neuntes Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung Berlins
  • Zehntes Kapitel. Die bedeutsamsten gewerkschaftlichen Kämpfe Berlins
  • Elftes Kapitel. Der große Bierboykott von 1894
  • Zwölftes Kapitel. Die gewerkschaftliche Bewegung der Handlungsgehilfen Berlins
  • Dreizehntes Kapitel. Die sozialdemokratische Frauenbewegung Berlins
  • Vierzehntes Kapitel. Die Berliner Arbeiter-Sanitätskommission und der Boykott der Charité
  • Fünfzehntes Kapitel. Die Schöpfungen der Berliner Sozialdemokratie für Bildung und Kunst
  • Sechzehntes Kapitel. Die Entwicklung der sozialdemokratischen Presse Berlins
  • Siebzehtes Kapitel. Die Wahlen zum preußischen Abgeordnetenhaus
  • Achtzehntes Kapitel. Die Entwicklung der Maifeier in Berlin
  • Neunzehntes Kapitel. Die Opfer und die Bilanz des Kampfes

Full text

352 
anstaltete Untersuchung ergab, daß die Schuld bei den Beschwerdeführern 
oder deren Beauftragten lag, verstummte diese Anklage. Aber es gab auch 
Beschwerden, die nicht völlig unbegründet waren. Die Friedensabmachungen 
waren in bezug auf die Unterbringung der Ausgesperrten günstiger aus 
gelegt worden, als sich die Sache in der Praxis gestaltete. Man war eben 
beim Friedensschluß schon mitten in der Mälzungsperiode, und da die 
Arbeitswilligen von ihm nicht ausgeschlossen waren, konnte auch nur ein 
geringer Teil der Ausgesperrten alsbald wieder in den Ringbrauereien eingestellt 
werden. Roesicke und einige Gleichgesinnte im Brauereiring hatten es bei 
ihren Kollegen nicht viel besser, wie Auer, Singer und Genossen bei 
einem Teil der Arbeiter. Kurz, die Leiter des Brauereirings erklärten, daß 
sie zwar den Ausgesperrten, die sich als einzelne an sie wenden würden, 
nach Möglichkeit zur Beschäftigung verhelfen wollten, den Organisationen 
gegenüber aber auf dem Buchstaben des Vertrags bestehen müßten. Das 
führte zu neuen Diskussionen in der Presse, und immer schärfer hatte der 
„Vorwärts" die Versuche der außerhalb des Ringes stehenden Brauereien 
und ihrer Verbündeten zurückzuweisen, aus diesen Diskussionen Kapital zu 
schlagen und die Gegensätze von neuem zu schüren. Ein Artikel „Nach 
klänge vom Boykott" in seiner Nummer vom 3. Januar 1895 ist für die 
Beurteilung der Interessenkämpfe, die mit dem Boykott verbunden waren, 
außerordentlich interessant. 
Von anderen Artikeln über die Bilanz des Boykotts sind ein 
Artikel Lermann Mattutats im damaligen Wochenblatt der Partei, des 
„Sozialdemokrat", sowie ein Aufsatz Ignaz Auers „Rückblicke auf 
den Bierboykott" im „Sozialpolitischen Zentralblatt" vom 31. Dezember 
1894 besonders bemerkenswert. Mattutats Artikel kann als die Formulierung 
der Auffassung der großen Mehrheit der Berliner Gewerkschaftskommission 
betrachtet werden. Mattutat wie Auer bezeichneten unumwunden den Rixdorfer 
Beschluß vom 6. Mar 1894, der den Boykott herbeigeführt hatte, als eine 
große Torheit und erklärten es für einen zu bekämpfenden Mißstand, so 
folgenschwere Entscheidungen den Zufälligkeiten von Volksversammlungen 
zu überlassen, deren Teilnehmer sich in ihrer Mehrheit der Verantwortung, 
die sie mit ihren Abstimmungen auf sich nehmen, im Moment meist gar 
nicht bewußt seien, sondern bloß ihrer Stimmung folgten, wobei Mattutat 
es scharf rügte, daß so viele Arbeiter sich noch durch tönende Worte be 
einflussen ließen. Beide Verfasser betonen ferner scharf die Gefahren eines 
zu weit getriebenen Optimismus, der sich in Überschätzung der eigenen und 
Llnterschätzung der gegnerischen Kräfte ergeht. Auer bezeichnet es des 
weiteren als eine aus dem Kampfe zu ziehende Lehre, daß es „noch nicht 
genug ist, einen Kampf mit aller Energie und Bravour zu führen, sondern 
-aß auch in diesem Falle sich der Meister in der Bescheidung zeigt". „Der 
Zweck des Kampfes", schreibt er, „ist der Friede. Gewiß, nicht der schimpfliche 
Friede, oder der Friede um jeden Preis, immerhin aber der ehrliche und an 
ständige Friede." Dieser Friede sei aber hier schon im September zu erreichen 
gewesen, als die Brau- und Mälzungsperiode noch bevorstand, die Situation 
für die Ausgesperrten also viel besser war, wie drei Monate später. Die 
Zusage der Brauherren, die Ausgesperrten in ihre Betriebe nach Bedarf 
an erster Stelle wieder aufzunehmen, hätte im September einen praktischen 
'Wert gehabt, habe jetzt aber „fast nur mehr eine theoretische Bedeutung".
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Berliner Arbeiterbewegung von 1890 Bis 1905. J.H.W. Dietz Nachfolger, 1924.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.