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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

96 FRANKREICH. — Sociale, Gewerbs- und Handelsverhältnisse. 
Die Bedeutung der einzelnen Handelsplätze ergibt sich aus 
folg. liebersicht des 1859 daselbst erhobenen Zolles, Francs: 
Havre 
Marseille 
Nantes 
Baris 
Bordeaux 
45’039,000 
41’Ü74,000 
31’822,0()0 
19’094,000 
1-’370,000 
Dünkirchen 
lalle 
Rouen 
Boulogne 
8’5S7,000 
5’0S8,000 
5’055,ü00 
4’148,000 
Jeumont 
Strassburg 
Valenciennes 
And. Orte 
2’9S8,000 
2’133,000 
B107,000 
43’840,0U0 
1850 
2144 
Zahl der Fallimente 
1851 1852 1853 1854 
1855 
2937 
1856 
5773 
1857 
(>124 
1858 
4330 
1859 
3899 
1860 
4041 
1861 
4802 
1862 
(>390 
2305 2478 2071 3691 
Die Zahl der wegen eigentlichen Bankerotts gerichtlich Verfolgten 
1847 
1849 
1857 
789 
105 
1858 
907 
114 
1861 
898 
79 
1862 
1001 
wegen einfachen Bankerotts 
betrügerischen . . 
Post. Zahl der beförderten Briefe und Zeitungsnummern : 
Briefe Zeitungsnummern Briefe Zeitungsnummem 
fWkM-X U\i\ “ ‘ ‘ ' 
120’480,000 
158’268,ÜOO 
90’275,400 
14()’528,433 
1852: 
1854: 
181’000,000 
212’385,00U 
94’803,000 
ll.V744,433 
1847 nur noch . . 91,8 ' 
1848 - - . .80 
1849 . . 91,2 
1850 dagegen schon 90,4 
1851 95,8 
1852 bereits lOl % 
1853 . . 112,8 
1854 . . 119 
1855 . . 118,0 
1850 sogar 130 
Trotz einzelner Schwankungen, die nie fehlen, ein Steigen, das in der kur 
zen Zeit von 10 Jahren 41,01 Broc, beträgt! d. h. im J. 1850 konnte man mit 
141 Fr. 61 Cent, nicht mehr Waaren aller Art bekommen, als 10 Jahre früher 
um 100 Fr. In diesem Verhältnisse hatte das Geld bereits an Werth verloren. 
Ja der Unterschied ist in Wirklichkeit noch grösser, da die Verbesserungen in 
der Fabrikation nach 1847 ein weiteres Herabgehen bewirkt hätten. Nun kam 
die gewöhnliche Erschlaffung nach den Anstrengungen eines besonders kost 
spieligen Krieges (des Krimkrieges) , und es trat die ungeheure Handels- und 
Creditkrisis ein. Allerdings gingen die Ziffern 1857 auf 110, 1858 selbst auf 
105,54 herab. Weit entfernt, dass dieses Herabgehen die obigen Bemerkungen 
widerlegte, dient es vielmehr zur Bestätigung derselben. Sogar diese unerhörte 
FIrschütterung war nicht im Stande, die Breise auch nur auf das frühere Nor- 
m a 1 verhältniss zurückzuführen, während sie unter gewöhnlichen Zuständen 
dadurch weit unter das Mittel herabgedrückt werden mussten ; selbst in die 
sem Falle eines ganz ausserordentlicnen Herabdrückens standen alle Breise 
noch um beiläufig ein Fünftel (20 Broc.) höher, als 10 Jahre zuvor. Die neue 
ren Ergebnisse haben diese schon früher geäusserte Ansicht bestätigt. Im Kriegs 
jahre 1859 stieg die Verhältnisszahl auf 110,4, und hielt sich im nächsten Jahre 
des allgemeinen Misstrauens auf 108,0. Dann kam der Krieg mit den Bapier- 
geldwirren in einem Goldlande (Amerika) und die dadurch nöthige Abfuhr 
grösserer Massen Fidelmetalle nach den neuen Baumwolle-Broductionsländern ; 
gleichwol blieb die Verhältnisszahl 1801 107,7 % , 1802 108,3% ; es stieg 1803 
sogar wieder auf 110,8 %. — Es ist dabei selbstverständlich, dass auch das Sil 
bergeld im Werthe in so lange mitsinken muss, bis die Länder mit Doppelwäh 
rung den Rest ihres Silbergeldes eingebüsst haben werden. 
*) Der Bericht des Justizministers (Moniteur v. 17. März 1804) gibt die 
Zahl nicht an, sondern bemerkt nur, dass die Anklagen sich gegen das Vorjahr 
um 19% vermehrt hätten.— Schuldhaft ward 1802 über 1794 Bersonen ver 
hängt, darunter 128 Frauen. In 1391 dieser Fälle handelte es sich um Han 
dels-, in 127 um gewöhnl. , in 270 um Schulden an den Staat. Bei 004 dieser 
Individuen betrug die Schuldsumme weniger als 500, bei 333 zwischen 500 und 
1000 Fres., blos bei 205 überstieg sie 5000 Fres.
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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