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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

ITALIEN. — Finanzen (Schuld). 
331 
mussten, wofür die Staatscasse 494’867,986 Lire wirklich erlangte. Die 
schwebende Schuld dazu gerechnet, entziffert sich Ende 1864 eine Ge- 
sammtsumme der Schuld von 4,145'63U, 160 Lire, ungerechnet den wegen 
Erwerbung päpstlichen Gebiets zu übernehmenden Schuldantheil (wofür 
schon früher 430 Mill, in Aussicht genommen waren). 
Schuldverhältntss der frühem Einzelstaaten. 
a) Sardinien. So sehr das Schuldenanhäufen in der Neuzeit ein 
gerissen, hat doch kein anderer Staat seine Passiva verhältnissmässig so 
ungeheuer vermehrt, wie der sardinische. Vor der ersten franz. Revo 
lution war das Land schuldenfrei ; die Republik Genua besass sogar be 
deutende Capitalausstände (1780 schätzte man dieselben auf 45 Mill. 
Rthlr.). Am l.Jan. 1835 war der Schuldenstand Sardiniens 99’779,510 
Lire. Allein die üble Wirthschaft steigerte denselben schon vor 1847 
bedeutend. Die beiden Kriege von 1848 und ‘49 kosteten 205 7 15,803 
Lire, wovon 78'616,667 Kriegsentschädigung an Oesterreich. — So 
dann wurden bis Ende 1852 98’209,600 für Eisenbahnen verausgabt, 
und hierauf weiter 12 Mill, bis Ende 1854 verwendet. Dies beträgt für 
Krieg und Eisenbahnen zusammen etwa 316 Mill. Allein man hatte vom 
Jahre 1848 his Ende 1854 nicht weniger als 568% Mül. neue Schulden 
Contrahirt (darunter ein unterm 7. Sept. 1848 angeordnetes gezwun 
genes Anlehen von 50 743,000 Lire). Für 418’156,185 wirklich be 
zahlte Lire musste man 503*252,126 verschreiben, und jedes Jahr 
brachte die enormsten Ausfälle in der gewöhnl. Verwaltung. Nun kam 
der Krimkrieg, Die ausserordentliche Militärausgabe in den bei 
den Jahren 1855 und 56 betrug 44*948,578 für das Landheer, 7*959*062 
für die Marine; zus. 52*907,640 Lire. Mit Dazurechnung der gewöhn 
lichen Militärausgaben kostete das Kriegswesen in jenen zwei Jahren 
130 Mill. Das Geld Hess sich nur durch Anlehen beschaffen. Allein es 
mangelte an Credit, England leistete Bürgschaft für zwei Kriegsanlehen, 
zus. 2 Mill. £ = 50 Mill. Lire. Gleichwol konnte man 5 ®/„ Papier nur 
zu 79"/o verwerthen; das Land musste also die aufgenommenen Capita 
lien thatsächlich zu 6'/, % verzinsen. — Als im Jahre 1858 ein neues 
Anlehen von 40 Mill, aufgenommen ward, machte die reactionäre Op 
position geltend: in den 17 Jahren 1830—4 7 seien 163% Mill, ge 
liehen worden, in den 10 Jahren 1848—58 dagegen 570 Mill. — Der 
Krieg von 1859 erforderte ungeheure Anstrengungen, Im Februar er 
mächtigten die Kammern zu einem Anlehen von 50 Mill. : in Wirklich 
keit wurden für 3*229,280 Lire Renten = 64*585,600 Capital zu 5% 
ausgegeben. Im Mai schoss die Turiner Bank dem Staate 30 Mill, vor, 
nur zu 2®/„ verzinslich, wogegen die Anstalt Noten bis zu 20 Lire herab 
ausgeben durfte, wie denn auch die Banknoten Zwangscurs erhielten. 
Mitte Oct. ertheilte ein königl. Decret* dem Finanzminister Ermächti 
gung, ein weiteres Anlehen von 100 Mill, in Renten aufzunehmen. Im 
Juni 1860 genehmigten die Kammern die Aufnahme eines Anlehens von 
150 Mill. , welches im Aug. nominell zu 80,50, aber nur zu 78,40 
effectuirt ward. Ausserdem wurde die von Frankreich als Schuldantheil 
der abgetretenen Provinzen ausbezahlte Summe von 150 Mill, gleich 
falls im laufenden Haushalte verbraucht Aus Veranlassung der Erwer 
bung der Lombardei musste Sardinien 250 Mill. Lire Schulden über-
	        

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Laienbrevier Der National-Ökonomie. Voigtländer, 1908.
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