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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

VEREINIGTE STAATEN. — Sociales. 
441 
Classe sind Kanonenboote, darunter 8 von je 6UU Tonnen Gehalt, mit einem 
schweren Parrottgeschütz und vier Breitseitekanonen. — Zur Aufrechthaltung der 
Blockade empfiehlt der Marinesecretär den Bau schnellerer Kriegsdaim)fer, 
weil die im Auslande gebauten Blockadebrecher ausgezeichnet schnelle Fahr 
zeuge sind. Sieben solcher Fahrzeuge sind im Bau begriffen, drei bereits vom 
Stapel gelaufen. Ferner sind zwanzig Dampfer von geringerer Schnelligkeit, 
aber mit schwereren Geschützen versehin, im Bau. Zehn derselben haben ge 
schützte Kanonen verdecke und werden je zwanzig schwere Geschütze führen. 
Zwei werden einen dünnen Eisenpanzer zum Schutz gegen Bomben bekommen. 
Die übrigen zehn sind von geringerer Grösse, aber haben gleich starke Maschi 
nen und sind für eine grössere Schnelligkeit bestimmt. Seit dem letzten Jah 
resberichte bis zum 1. Nov. 1864 wurden dem Departement 324 Prisen ge 
meldet, darunter 105 Schooners, 88 Dampfer, 40 Schaluppen, 3 Barken, 3 
Briggs und 85 kleine Boote. Seit Anfang der Rebellion wurden 1379 Prisen 
gemacht, nemlich 652 Schooner, 267 Dampfer, 171 Schaluppen, 34 Briggs, 29 
Barken, 15 Schiffe und 117 Yachten und kleine Boote. Im Ganzen wurde aus 
dem Verkaufe condemnirter Prisengüter die Summe von 0 14*396,250 51 Cts. 
erlöst, womit 0 1*237,153 96 Cts. Unkosten verknüpft waren, und 9 13*153,341 
46 Cts. zur Hälfte der Mannschaft der betreffenden Kriegsschiffe, und die an 
dere Hälfte den Ver. Staaten als Pensionsfond für die Marine zufiel. 
Während des Unabhängigkeitskrieges bestand die amerik. Seemacht 
zunächst nur aus Kapern und Kreuzern. Nach dem P'rieden verkaufte 
man die Kri^sschiffe wegen Untauglichkeit und aus Geldmangel. Später 
wollte man 20 eigentliche Kriegsschiffe bauen. Allein erst 1801 begann 
man nur einigermassen damit. Beim Ausbruche des Krieges von 1812 
bestand die ganze Seemacht aus 4 Fregatten und 8 Sloops, mit 6000 M. 
Dennoch errangen die Amerikaner mehr Vortheile, als die Pranzosen 
während ihres ganzen Krieges. Man vermehrte die Kriegsmarine durch 
Kauffahrteischiffe. In den meisten Kämpfen befanden sich die Ameri 
kaner im Vortheile, allerdings unter Vermeidung einer eigentlichen See 
schlacht. Der Commodore Rodgers nahm bis Ende 1813 den Englän 
dern 218 Schiffe mit 574 Kanonen und 5106 M. Laut britischem Par 
lamentsausweis büssten die Engländer vom 1. Octbr. 1812 bis 1. Mai 
1813 im Ganzen 382 Fahrzeuge ein. 
Sociales. Den schwärzesten Punct bildete bisher die Negerklaverei. 
P'reilich war dieselbe aus den Zeiten der Monarchie überkommen, allein 
unter der Republik hatte sich das Uebel noch furchtbar ausgebreitet, 
Wenngleich Amerika zuerst unter allen Staaten (vom 1. Jan. 1808 an) 
den Sklavenhandel, d. h. die Sklaveneinfuhr verboten hatte. Allerdings 
nahm die Zahl der Freien im Ganzen mehr zu als die der Sklaven. Das 
Verhältniss war aber umgekehrt, wenn man blos die Sklavenstaaten be 
rücksichtigt. Zudem gelang es den Sklavenzüchtern, das Gebiet der 
Sklaverei zu erweitern. Während man es dem Christenthume als eines 
seiner höchsten Verdienste anrechnet, die Sklaverei gebrochen und auf 
gehoben zu haben, wissen wir nicht nur aus der Geschichte, dass gerade 
bei den christlichen V ölkern die Negerklaverei ihre Begründung 
fand, sondern wir bekamen auch das empörende Schauspiel, dass nament 
lich Geistliche am eitrigsten waren in Vertheidigung und Aufrechterhal- 
tung jenes schändlichen Institutes. Nach Scherzer's Versicherung be 
fanden sich unter den Sklavenzüchtern nicht weniger als »1 600 Geist 
liche, welche zusammen über 600,000 Sklaven, also ein Pünftheil der 
Gesammtsklavenbevölkerung als ihr Eigenthum« besassen. Hoffentlich 
wird der furchtbare Bürgerkrieg nicht ohne das welthistorische Ereigniss
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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