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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

442 
VEREINIGTE STAATEN. — Sociales. 
der vollständigen Abschaffung der Sklaverei endigen. Ein erster grosser 
Schritt geschah, nach anfänglichem Schwanken, durch die Proclamation 
des Präsidenten Lincoln vom 22. Sept. 1862, nach welcher alle Sklaven 
in den rebellischen Staaten vom 1. Jan. 1863 an unbedingt frei sein 
sollten, während den bundestreuen Staaten, welche die Sklaverei frei 
willig aufheben würden, eine Unterstützung für zu leistende Entschä 
digung in Aussicht gestellt ward. — Ein Congressbeschluss vom Febr. 
1865 (der freilich einer Zustimmung von % der Staaten bedarf) erklärt 
die Sklaverei im ganzen Unionsgebiet aufgehoben. Eine Reihe Einzel 
staaten sind für sich diesem Beschlüsse vorangegangen. Auch sind viele 
Tausende von Negern durch die Waffen der Unionisten befreit worden. 
Im Uebrigen gibt es in Nordamerika keinen Unterschied nach ge 
sonderten Ständen, insbesondere keinen Beamten stand als solchen, 
da die öffentlichen Stellen durch freie Wahl und nur immer auf gewisse 
Zeit übertragen werden. Man schätzt die Zahl Derjenigen, welche von 
Berufsarbeiten leben, die eine s. g. höhere Bildung voraussetzen, nur 
auf ungefähr 200,000. Im Civildienste sind blos gegen 24,900 angestellt. 
Kirchen. Ihre Anzahl ward 1854 zu 38,061 angegeben, der Ge- 
sammtwerth des Kirchenvermögens aber zu 87’328,800 D#ll 
Schulen. Ihre Zahl betrug 1840 50,624, und hat sich seitdem wol 
verdoppelt. — Im Staate Massachusetts wurde 1845 bei 900,000 
Einw. eine Mill. S fOr den Volksunterricht verwendet. Selbst in dem 
eben neu entstandenen Staate Wisconsin betrug der Schulfonds des 
Staats schon 1851 765,109 welche, zu 7 Procent angelegt, 53,557 
Doll, jährlich ertrugen. 
Bibliotheken. Es gab deren 1859 40,890 mit 12’720,686 Bänden, 
davon 1297 öffentl. Bibliotheken mit 4’280,866 Bänden. (1793 erst 35 
öffentl. Bibliotheken mit 75,000 Bänden.) 
Zeitungen tmd andere Zeitschriften. 
1775 37 Zahl der jährlich verbreiteten Nummern 
1801 203 1828 etwa 00 Mill. 
1950 252 1850 - 420 - 
1800 4051 1800 - 028 - 
Tägliche polit. Zeitungen gab es 1860 372, mit einer Nummern 
verbreitung von 443 Mill.*) 
Agricultur, Industrie- und Handelsverhält)iisse.**) 
Bebautes I.and 
1783 l’l20,000 Acres 
1810 40’950,000 - 
1850 113’032,014 - 
I860 I63’261,389 - 
Nach der »Heimstättebill« vom 20. 
Mai 1802 kann jeder Bürger und jeder 
Eingewanderte, der seine Absicht, dies 
werden zu wollen, erklärt hat, 100 Acres 
vermessenes Staatsland in jedem Theile 
*) Im Nov. 1864 erschienen 159 deutsche Zeitungen, davon in Cali 
fornien 4, Connecticut 1, District von Columbia 1, Illinois 14, Indiana 5, Kan 
sas 1, Kentucky 2, Louisiana 2, Maryland 2, Massachusetts 2, Michigan 3, 
Minnesota 4, Missouri 8, New-Jersey 3, New-York 18, Ohio 21, Pennsylvanien 
45, Wisconsin 15, Tennessee und West-Virginien 1. 
**) Steigen des Grundicerthes. Hier ein Paar Beispiele : Der Boden, auf 
welchem die Stadt Chicago steht, und dessen Verkaufswerth man bereits im 
J. 1852 auf mehr als 1 Mill. ^ schätzte, ward 1815 um 30 tt verkauft. — Die
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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