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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

Full text: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

274 — 
Seite der Hanse stand, hat Holland eine harte handelspolitische 
Schule durchgemacht; die ihm hieraus erwachsenen Lehren haben 
ihm in späterer Zeit viel Vorteile gebracht und ihm gezeigt, wie die 
in der Ostsee obwaltenden Interessengegensätze handelspolitisch 
zu verwerten waren. Als Ergebnis dieser Kämpfe, die zeitweilig 
für die Holländer überaus gefährlich waren, bot sich die ihnen im 
Frieden zu Speier 1544 vom Kaiser wie von Dänemark 
zugesicherte Freiheit der Fahrt durch den Sund; 
ein Ergebnis, das für die Holländer noch nach 
Jahrhunderten sichlals überaus wertvoll er- 
wies und seitdemiden Angelpunkt ihrer Ost- 
seepolitik bildete. Auf wirtschaftlichem Gebiet bestand 
freilich die Spannung zwischen den Hansestädten und den Nieder- 
landen weiter fort. Doch war die Ostseefahrt der letzteren nicht 
mehr mit den alten Machtmitteln zu verhindern; Danzig, 
Hamburg und Amsterdam, seit dem 16. Jahr- 
hundert die drei wichtigsten Häfen des nordeuro- 
päischen Kontinents, besaßen ein gemeinsames Interesse an der Offen- 
haltung der Ostsee und betätigten es durch ihre unzweideutige 
Stellungnahme. Erst jetzt konnte sich die niederländische Ostsee- 
fahrt, die im Getreidehandel ihren bedeutsamsten Inhalt fand, un- 
gestört entwickeln. 
Ihren Fortgang nahm die auf dieses‘ Ziel| gerichtete 
niederländische Wirtschaftspolitik in den Kämpfen, die 
man mit Recht als den Streit um die Schlüssel des 
Sundes bezeichnet hat und die in der niederländischen Geschichte 
des 17. Jahrhunderts einen großen Raum einnehmen?). Der Vertrag 
von 1544 hatte zwar die freie Fahrt durch den Sund unter Bezah- 
lung der gewöhnlichen Zölle gewährt. Dänemark aber erhöhte diese 
andauernd und verdarb damit den Holländern die wirtschaftliche 
Ausbeutung der Ostseefahrt. In Schweden suchten und fanden 
nun die Niederlande einen Verbündeten gegen jenes Verfahren Däne- 
marks. Bereits 1610 hatte Schweden, das in den Jahren vorher 
die holländische Rigafahrt?) gestört und holländische Schiffe rück- 
sichtslos gekapert hatte, sich den Niederländern als Verbündeten 
ll Kernkamp, De Sleutels van de Sont. 
?) Über die starke Stellung der Holländer im Handel Rigas vgl. auch Sie - 
wert, Rigafahrer in Lübeck (1899), S. 160 ff. 1661£. 
x
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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