Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

512 ALLGEMEINE VERHÄLTNISSE. — Sterblichkeit beim Militär. 
die gesündesten und stärksten Jünglinge ausgehoben hatte. Und jene 
Ziffer bezeichnete schon damals nicht den ganzen Umfang des Men 
schenverlustes , weil viele Schwererkrankte aus dem Heere entlassen und 
später den Todten des Civilstandes zugezählt wurden, während sie 
eigentlich auf die Sterbliste der Soldaten gehören. — Das erste preuss. 
Armeecorps, welches allerdings die stärksten Verluste erlitt, hatte*) in 
dem Jahrzehnt 1850—59 durchschn. 17,6 Todesfälle auf 1000 wirkl. 
präsente Soldaten, nach Abrechnung der als Invaliden Entlassenen ! 
Hiezu kamen aber noch je 51,06 jener Invaliden, zus. also ein Gesammt- 
verlust von'68,66 1 (In der kurzen Zeit vom 1, Apr. 1859 bis Ende 
Juni 1860 waren in diesem einen Armeecorps 248 M. als Invaliden und 
überdies 662 als dienstuntauglich entlassen !) Allerdings stellte sich die 
Ziffer bei den übrigen Armeecorps geringer, doch durchgehends sehr 
hoch, wenn man die Entlassenen mit in Anschlag bringt.**) 
Piem ontesische Armee. In den Jahren 1834—43 war die 
Sterblichkeit der Truppen in Piemont und Savoyen 15,8 vom Tausend 
[auf Sardinien sogar 23,5), während sie bei der entsprechenden Civilbe- 
völkerung nur 9,2 betrug. 
Spanische Armee. Es wurden in den Spitälern Militäre verpflegt 
1860 1861 
Offir. Soldat. Offlc. Soldat. 
in den Militärspitälern . . . 792 119,907 112 64,514 
in den Civilspitälern . . . 1328 312,929 1138 219,398 
Zusamnien 2120 432,836 1250 1^83^942 
Bios in den Militärspitälern sind gestorben ; 
1860 56 Officiere und 4515 Soldaten 
1861 11 - - 1862 
1860 fand allerdings der Marokkanische Feldzug statt. 
Unter den Todten dieses Jahres I860 befanden sich 7 Off. u. 675 
Soldaten zu Tetuan. (Auch Spanien erlangte seinen milit. Ruhm nicht 
gerade wohlfeil.) 
Ermittlungen aus der jüngsten Zeit. Die Leistungen der Statistik, 
— die offenen Darlegungen der factischen Verhältnisse — konnten nicht 
ohne praktische Beachtung bleiben. Es erfolgten mancherlei wirkliche 
Verbesserungen ; vielfach bemühte man sich , jene gräulichen Zahlener 
gebnisse zu beseitigen. So hob der ñanz. Kriegsminister in einem Be 
richte vom 1. Oct. 1864 hervor; in den Jahren 1862 und 63 habe die 
durchschnittl. Sterblichkeit auf 1000 Mann im europäischen Frankreich 
nur noch 10, in Algerien 12 Mann betragen. Nach der Dauer der 
Dienstzeit ergebe sich folgendes Verhältniss ; auf 1000 M. unter den 
Fahnen betrage die Sterblichkeit bei einem Dienste von 
weniger als 1 Jahr . . . 11,45 
1—3 Jahren 13,38 
3—5 - 9,30 
5—7 Jahren 7,40 
7—14 - 5,35 
darüber 7,11 
*) Nach der Broschüre : »Die Militärorganisation social und deutsch beleuch 
tet. Berlin, 1862,« welche Schrift von einem Intendanturrathe herrühren soll. 
**) Bei einigen, eine sehr niedrige Sterblichkeitszifl'er ergebenden Berech 
nungen hat man nicht blos die Entlassenen ausser Ansatz gelassen, sondern 
auch — um die Todesfälle auf eine recht grosse Anzahl zu vertheilen, — die 
ganze Formationsstärke der Corps, also mit Einrechnung der gar nicht Präsen 
ten, der Beurlaubten u. s. f. zur Grundlage der Rechnung gemacht!
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Statistik Der Evangelischen Liebestätigkeit (Halboffene Und Offene Fürsorge) Und Jugendarbeit. Wichern-Verl., 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.