Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

Anhang. Zur Philosophie der Statistik. 
537 
Mehr— sie gehören selbst wieder in den Kreis der gewöhnlichen 
Erscheinungen, sie bilden einen wichtigen und nothwendigen Theil eben 
dieses völlig naturgemässen Verhältnisses in seinen regelmässigen Phasen. 
Und wie gering ist gewöhnlich die Einwirkung auch der äussersten 
Schwankungen auf die Mittel-, die Normalzahl, auf das Ganze ! 
Beobachtungen, welche sich auf die lange Zeit von 115 Jahren aus 
dehnen, haben dargethan, dass im Saonegebiet durchschnittlich an 125 
Tagen im Jahre Regen ftlllt. Die Abweichungen betragen in diesem 
(hierin allerdings besonders beständigen) Clima — nicht mehr als fünf 
Tage, indem an den äussersten Grenzen einerseits 12u, anderseits 130 
Regentage erscheinen. )Iag die Differenz anderwärts allerdings grösser 
sein, — so bedeutend wie man ohne feste Beobachtung zu glauben pflegt, 
ist sie nirgends. 
Die mittlere Barometerhöhe stellt sich zu Paris, nach vielen Jahren 
berechnet, auf 756 Millimeter. Und welches ist der Unterschied in den 
einzelnen, scheinbar so sehr von einander abweichenden Jahren? Noch 
nicht einmal drei Millimeter. Die grossen Schwankungen an den ein 
zelnen Tagen reichen in ihren Wirkungen auf das Ganze nicht weiter, 
denn sie werden immer gröstentheils sofort wieder ausgeglichen. 
Aehnlich wie in der physischen Welt ist das Verhältniss auf den 
Gebieten der rein menschlichen, der socialen, ja selbst der mo 
ralischen Zustände. Auch hier findet sich überall Regelmässigkeit, 
Harmonie, Periodicität. Auch hier ist es die Aufgabe der Statistik, erst 
die Thatsachen festzustellen, dann, vermittelst der erlangten Ergebnisse, 
die betr. Gesetze zu erforschen. 
So lange die socialen Grundlagen keine wesentliche Aenderung er 
fahren , ergibt sich in jeder nur irgend ausgedehnteren Periode durch 
schnittlich die gleiche Zahl von Heirathen, Geburten und Todesfällen. 
Das Verhältniss ist aber ein noch stabileres in andern Beziehungen, in 
denen man es noch weniger erwartet. So hat der franz. Statistiker 
Valentin-Smith durch eine in der Gemeinde Chalamont vorgenommene, 
über einen Zeitraum von 40 Jahren ausgedehnte Berechnung gefunden, 
dass von den neu vermählten Frauen im ersten Jahre nach der Heirath 
regelmässig ein Siebentel Mütter wurden, im Laufe des ersten und zwei 
ten Jahres zusammen ein Drittel, und dass dagegen der dreissigste Theil 
nach fünf Jahren zum erstenmal niederkam. 
Noch merkwürdiger ist das Streben der Natur, einzelne Ueberschrei- 
tungen der gewöhnlichen Norm wieder auszugleichen, und das, was wir 
etwa (in Ermangelung genauer Kenntniss aller Verhältnisse) »Störungen« 
nennen möchten, zu verwischen. 
Im Jahre 1832 herrschte in Frankreich eine ungewöhnliche Sterb 
lichkeit ; die Cholera richtete starke Verheerungen an ; die Zahl der To 
desfälle betrug 033,733, d. h. 63,600 mehr als nach dem Durch- 
schnittsverhältniss. Aber im nächsten Jahre sank die Zahl der Sterbfälle 
auf 812.548 herab, d. i. 57,600 weniger als die Normalzahl, so dass 
sich der Ausfall sofort wieder nahezu ausglich. — Das Jahr 1847 brachte 
grosse Theuerung bei 302 Todesfällen wurde gerichtlich erwiesen, dass 
sie unmittelbar durch Verhungern oder Erfrieren veranlasst waren) ; es 
ergaben sich um 3 Procent mehr Sterbfälle als im Vorjahre. Im nächsten
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.