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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

40 
wo (lie fremdländisclie Coiiourrenz fast gänzlich fehlt, wird 
sich vorerst eine Wirkung der (xeldentwertlinng nur äusserst 
langsam geltend machen. Diese Preise und Löhne werden an 
fänglich entweder gar nicht oder nur um einen so geringen 
Betrag steigen, dass sieh für dieselben, wenn man die in 
Landesvaluta gezahlten Preise in Silber umrechnet, eine sehr 
ausgiebige Ermässigung ergehen muss. Der Producent wird 
also verhältnissmässig, d. i. im Vergleiche zu den Preisen, die 
er früher und jetzt für seine Waaren bekommen kann, billiger 
produciren und folglich mit grösserem Nutzen verkaufen 
können, als zuvor. Dass diese Wohlfeilheit nur auf Kosten 
des Arbeiterstandes un^l des mit diesem zunächst in Ver 
bindung stehenden Kleinhandels und der kleinen Gewerbekreise 
möglich ist, kümmert ihn zunächst nicht, da für ihn das 
bücherniässige Ergehniss seiner Geschäftsgebahrung wohl das 
allein Massgebende ist. Die Arbeiter selbst werden nicht 
augenblicklich den Druck der neuen Conjunctur empünden, 
denn, wie bereits bemerkt, ändern sich auch die.Preise im 
Kleinverkehre, aus welchem sie ihre Bedürfnisse besoigeu, nur 
sehr allmälig und sie werden daher für den essentiell vermin 
derten Lohn im Durchschnitte doch dieselben Bedürfnisse 
befriedigen können, wie früher. Dasselbe gilt dem Wesen nach 
. auch für den Kleinhändler und für den (lewerbetreibenden, so 
lange dieser nicht genöthigt ist, seine Vorräthe auf dem Welt 
märkte zu erneuern und dort inne zu werden — nicht etwa, 
dass das Geld, welches er von seiner Arbeiterkundschaft erhält, 
nicht mehr den gleichen Werth repräsentirt, denn für so 
j subtile Unterscheidungen fehlt diesen Kreisen alles und jedes 
Verständniss — sondern dass wieder einmal eine „Theuerung“, 
ein Aufschlag der Waaren in Folge von Krieg, Misswachs, 
schlechter Verwaltung oder was sich sonst als passender Sün- 
; denbock darbieten mag, eingetreten sei. Nun erst wird er seinen 
j Kunden den Brodkorb höher hängen und nun erst beginnt für die 
Arheiterbevölkerung jene Zeit der Entbehrung, die in Ländern 
I mit gesunder Valuta die unmittelbare Folge jeder Lohnmin 
derung sein muss. Diese Entbehrungen dauern so lange, bis 
es den Arbeitern gelingt, vom Unternehmer jene nominellen 
Lohnerhöhungen zu erzwingen, die vom Anbeginn der Geld- 
entwerWiung entsprochen hätten.
	        

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La Question d’Orient Depuis Ses Origines Jusqu’ À Nos Jours. Librairie Félix Alcan, 1914.
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