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Bankpolitik

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Bibliographic data

Metadata: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
826719449
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-30888
Document type:
Monograph
Author:
Schuster, Richard
Title:
Die Social-Demokratie
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Steinkopf
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 236 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

6. Die Kredite des Geldmarkts. 
19 
Wechsels und begnügt sich mit der wesentlich geringeren Vergütung, 
die für Einlagen geleistet wird, in England und generell bei Diskon 
tierung durch die Notenbank erhalt er überhaupt keine Verzinsung,- er 
wird daher nur dann diskontieren und den Betrag sich gutschreiben 
lassen, wenn er in den nächsten Tagen Zahlungen zu leisten hat. Der 
artige Einlagen verbleiben den Banken darum nur durch wenige Tage. 
Die englischen Banken pflegen auch die eingeräumten, aber noch 
nicht benützten Betriebskredite als Depositen zu buchen,- diese Praxis, 
dis viel Befremden hervorgerufen hat, findet dadurch eine ganz selbst 
verständliche Erklärung, daß die Depositen und Kreditoren die Summe 
der Verpflichtungen der Bank darstellen, wenn ein Kredit von 
300.000 Mark gewährt und nur 50.000 abgehoben wurde, so ist die 
Lank verpflichtet noch 250.000 Mark bereit zu halten,- der Kunde, 
dem Kredit eingeräumt wurde, hat dasselbe Recht auf die Bank zu 
ziehen wie jeder Einleger. Ruf dem Kontinent und in der Union da 
gegen werden die noch nicht benützten Kredite aus dem Grund nicht 
gebucht, weil für Depositen Zinsen vergütet werden. Dadurch ist aber 
aus der Bilanz nicht die Gesamtsumme der Verpflichtungen ersicht 
lich, die die Lank aus sich genommen hat. 
II. Der Geldmarkt. 
6. Die Kredite des Geldmarkts. 
Die Kredite des Geldmarkts zerfallen in zwei Gruppen, die 
Betriebs- und die Effektenkredite. 
Gemeinsam ist beiden Gruppen 
1. die Rückzahlung in kurzem Termin,- 
2. die Gewährung für einen bestimmten wirtschaftlichen Zweck, 
mit dessen Erreichung die Rückzahlung verbunden ist. Dieser Zweck 
kann in der Fertigstellung von waren oder der Realisierung der 
Spekulation liegen,- 
3. die Uninteressiertheit des Kreditgebers am Geschäftserfolg. 
Es sind reine Zinsgeschäfte ohne Anteil am Unternehmergewinn, 
ohne Interesse an der Art des Geschäftes selbst. 
Diese Merkmale rechtfertigen die Unlage großer Mengen kurz- 
fälliger Depositen in beiden Geschäftszweigen; es muß rasche, sichere 
Rückzahlung der Kredite gewährleistet sein,- darum wird als Entgeld 
nur ein relativ niedriger Zins verlangt, gleichgiltig wie groß der vom 
Schuldner erzielte Gewinn ist. 
Zn der Literatur wird mehrfach hervorgehoben, daß von einem 
2*
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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