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Die österreichisch-rumänische Zollfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die österreichisch-rumänische Zollfrage

Monograph

Identifikator:
829213031
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33862
Document type:
Monograph
Author:
Adler, Heinrich
Title:
Die österreichisch-rumänische Zollfrage
Place of publication:
Wien
Publisher:
Frick
Year of publication:
1886
Scope:
1 Online-Ressource (45 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die österreichisch-rumänische Zollfrage
  • Title page

Full text

7 
Die Praxis der vergangenen zehn Jahre lehrte nun, was 
von rumänischer Vertragstreue zu halten sei. Die willkür 
lichste Missanwendung so vieler Vertragsbestimmungen seitens 
der rumänischen Zollbehörden, Steuer-, Mauthämter etc. gab 
unseren Industriellen beständigen Anlass, die Intervention 
ihrer heimischen Staatsgewalt anzurufen. 
Allerdings konnten diese Beschwerden in den meisten 
Fällen nicht anders als für uns günstig selbst von den Vor 
gesetzten rumänischen Organen entschieden werden. Aber 
bis zu ihrer Erledigung verging immerhin einige Zeit und 
die beabsichtigte Schädigung der österreichischen Producenten 
und Kaufleute ward damit doch erreicht. 
Wir würden uns zu sehr in Details verlieren, wollten wir 
hierauf näher eingehen. Als Monstrum rumänischer genialer Ge 
bührenbemessung wollen wir Folgendes aber doch mittheilen : 1 
Das Hektoliter österreichischen Bieres ist mit 27 Fres. 
Abgaben widerrechtlich mehr belastet als das rumänische. 
So kommt es, dass sich das Hektoliter österreichischen Bieres 
loco Bukurest auf 9037 Fres, stellt, während sein Werth 
nur circa 24 Fres, im Erzeugungslande beträgt. Der Bierexport 
Oesterreichs leidet unter diesem Auflegen vertragswidriger 
Gebühren (Staatsaccise, Surtaxe auf die Communalaccise, 
b asselsteuer) im Betrage von 27 Fres, ganz bedeutend, und 
wir können kaum concurriren, beträgt doch der Einheits 
preis für Bier der Bukurester Brauereien nur 40 Fres.! 
Die letzten I age erst beseitigten wieder ein Meisterwerk 
dieser Zollkniffe und Rancunen, aber auch hier nur auf 
dringendes Einschreiten unserer Regierung. Rumänien hatte 
nämlich (mit Gesetz vöm 6. August 1885, Nr. 2025) die 
Errichtung von Analysebureaux vorgenommen, die, bei den 
Zollämtern stationirt, alle zu importirenden Nahrungs- und 
Genussmittel wie auch Medicamente chemisch zu analysiren 
hattem Erst wenn die rumänische Chemie ihr Ja und Amen 
Wir entnehmen dies dem an die niederösterreichische Handels- 
und Gew erbekammer erstatteten Gutachten des Brauherren-Vereines von 
Wien und Umgebung.
	        

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Die Österreichisch-Rumänische Zollfrage. Frick, 1886.
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