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Untersuchungen über die Theorie des Preises

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Bibliographic data

Metadata: Untersuchungen über die Theorie des Preises

Monograph

Identifikator:
82998786X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-41040
Document type:
Monograph
Author:
Auspitz, Rudolf
Title:
Untersuchungen über die Theorie des Preises
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1889
Scope:
1 Online-Ressource (XXXI, 555 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Aap. II. 
Der Sinn der Ausdrücke. 
<*3 
fafioren der Produktion entstanden. Nichts kann füglich Kapital sein, 
was nicht aus diesen besteht, d. h. nichts kann Kapital sein, was nicht 
ein Gut ist. 
Aus den Zweideutigkeiten irrt Gebrauch dieses umfassenderen Aus 
drucks „Güter" lassen sich aber viele der Zweideutigkeiten herleiten, 
welche den Ausdruck Kapital verwirren. 
Zur gewöhnlichen Sprachgebrauch wendet man das Wort „Güter" 
auf alles an, was einen Tauschwert hat. Zn der Nationalökonomie 
dagegen muß es auf einen bestimmteren Sinn begrenzt werden, weil 
man oft von vielen Dingen als von Gütern spricht, die bei der Be 
zeichnung der gemeinsamen oder allgemeinen Güter überhaupt nicht 
als Güter betrachtet werden können. Solche Dinge haben wohl einen 
Tauschwert und werden gewöhnlich Güter genannt, weil sie unter 
den einzelnen oder unter Kategorien von einzelnen die Befähigung 
darstellen, sich Güter zu verschaffen; aber sie sind keine wirklichen Güter, 
da ihre Zu- oder Abnahme die Summe der Güter gar nicht berührt. 
Dahin gehören Staatspapiere, Hypothekenbriefe, Wechsel, Banknoten 
oder sonstige formen der Übertragung von Gütern. Dahin gehören 
auch die Sklaven, deren wert nur die Macht der einen Klasse darstellt, 
sich den Erwerb einer anderen Klasse anzueignen. Dahin gehören 
auch Grundstücke oder andere natürliche Vorteile, deren wert nur 
darin besteht, daß das ausschließliche Recht bestimmter Personen auf 
ihre Benutzung anerkannt wird, und welche bloß die den Eigentümern 
auf diese weise verliehene Macht darstellen, einen Anteil an den durch 
die Benutzer derselben hervorgebrachten Gütern zu fordern. Eine Ver 
mehrung des Betrages von Schuldbriefen, Hypotheken, Banknoten 
oder Bankwechseln kann die Güter des Gemeinwesens nicht vermehren, 
da dasselbe sowohl die, welche zu zahlen versprechen, wie die, welche 
zu empfangen berechtigt sind, einschließt. Die Sklaverei eines Teils 
des Volkes kann die Güter desselben nicht vermehren, denn was die 
Sklavenbesitzer gewinnen, verlieren die Sklaven. Die Wertsteigerung 
des Grund und Bodens stellt keine Vermehrung der gemeinsamen 
Güter dar, denn was die Grundbesitzer durch höhere preise gewinnen, 
büßen die Käufer oder Pächter, welche dieselben zu zahlen haben, ein. 
Und all diese relativen Güter, die nach der gewöhnlichen Ansicht und 
nach dem Sprachgebrauch, in Gesetz und Recht von wirklichen Gütern 
nicht verschieden sind, könnten mit nichts weiter als einigen Tropfen 
Tinte und einem Stück Papier gänzlich aus der Welt geschafft werden. 
Durch Erlaß der höchsten Staatsgewalt könnten alle Schulden getilgt, 
alle Sklaven befreit und der Grund und Boden wieder zum Gemeingut 
des ganzen Volkes gemacht werden, ohne daß damit der Gesamt 
reichtum um den wert einer Prise Tabak vermindert würde, denn 
was die einen verlieren, würden die anderen gewinnen. Ls würden 
dadurch eben so wenig Güter vernichtet werden als Güter dadurch 
geschaffen wurden, daß Elisabeth Tudor ihre Günstlinge durch Monopole
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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