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Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

Monograph

Identifikator:
82998979X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-86655
Document type:
Monograph
Title:
Ursachen der Amerikanischen Concurrenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Bahr
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (825 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Ursachen der Amerikanischen Concurrenz
  • Title page
  • Contents

Full text

220 
schon im Februar anbauen. Für die Feldarbeit hat man volle 
zehn Monate, und in manchen Jahren das ganze Jahr Zeit, 
man braucht also wenig Zug\deh im Verhältnisse zur zu be 
bauenden Fläche des Ackers und für dieses nur sehr leicht 
gezimmerte Ställe, das heisst Schuppen, die nur eine Bretter 
wand nach Norden und ein Bretterdach haben, sonst aber 
vollkommen offen sind. Rindvieh und Schafe werden gar 
nicht gestallt, ausser von einigen Deutschen, des Düngers 
wegen, hie und da auch ein paar Milchkühe. Die Prairie ist 
theilweise eben, gegen Norden hin aber „rollend“, d. h. wellen 
förmig, hügelig. Stellenweise ist sie kahl, meist jedoch nicht, 
und zwar hat man Wald, der sich zwischen die baumlosen 
Flächen hineinschiebt, und auch Hügellandschaften, die spär 
lich mit Bäumen, reichlicher mit Gesträuch bewachsen, doch 
nicht mit Dickicht besetzt sind und Raum für Graswuchs zur 
Viehweide lassen. Das Gesträuch giebt dem Vieh Schatten, 
und die Blätter des Mesquitostrauches, der hier vornehmlich 
wächst und bis 20 Fuss hoch wird, sowie dessen bohnenartige 
Frucht, gewähren den Rindern und Ziegen Nahrung in der 
trockenen Jahreszeit und im Winter. 
Bei Weitem das meiste Land ist anbaufähig, die steinigen 
Hügel aber sind es nicht. Es kann jedoch keinem Zweifel 
unterliegen, dass Texas mehr Producte des Ackerbaues und 
der Viehzucht jährlich hervorbringen kann, als die Eingangs 
genannten Länder Centraleuropas, denen es an Umfang gleich 
kommt. Es hat eben keine Gebirge und wenn es im Nord 
westen auch nur Weidegrund enthält, so ist der Süden dafür 
um so fruchtbarer. Ausserdem steht es keineswegs fest, dass 
der Nordwesten für Ackerbau immer ungeeignet sein und 
bleiben wird, da man ‘dasselbe noch vor zwei Jahrzehnten 
von ganz Kansas annahm, dessen östliche Hälfte jetzt, wenn 
nicht zu den besten, so doch mindestens zu den Ackerbau- 
districten mittlerer Güte von Amerika gehört. Vorläufig frei 
lich wird man kaum den Versuch machen, diesen Theil des 
Landes anders als mit Viehzucht auszunutzen, denn es ist im 
Osten und Süden ja noch so sehr viel zweifellos anbaufähiger 
Boden vorhanden. Trotz der sehr dünnen Bevölkerung stieg
	        

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General-Zoll-Tarif Für Die Ein- Und Ausfuhr Aller Waaren Folgender Europäischen Staaten: Oesterreich-Ungarn, Deutschland [Usw.]. Spielhagen & Schurich, 1884.
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