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Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

Monograph

Identifikator:
82998979X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-86655
Document type:
Monograph
Title:
Ursachen der Amerikanischen Concurrenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Bahr
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (825 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Ursachen der Amerikanischen Concurrenz
  • Title page
  • Contents

Full text

233 
dass man nicht davon sprechen kann, wenn man unsere 
^griffe über diesen Punct richtig aufgefasst hat. 
Wie viel können die Amerikaner in dieser Hinsicht von 
uns noch lernen! So lange die Steuern nicht einen ganz un 
verhofften Aufschwung hierselbst nehmen, so lange kann man 
. bereinigten Staaten Nordamerikas nur schwer mit Ländern 
in Europa vergleichen. 
Was uns von der erdrückenden Einfuhr von Fleisch aus 
exas rettet, ist die Einwanderung, die sich nun auch diesem 
Lande zuwendet. 
Jeder Einwanderer erwirbt sich so bald als möglich eine 
omestead, das heisst einen Grundbesitz von 8o bis i6o Acres 
und benützt diese Fläche zum Ackerbau, der hier sehr lohnend 
^heint, da der Boden an vielen Stellen sehr fruchtbar ist. 
uf diese Art wird die Viehzucht von Jahr zu Jahr 
Ulehr zurückgedrängt, bis sie in wenigen Jahren nur mehr 
unfruchtbaren Ländereien zu finden sein wird; daher die 
enge des hier gezogenen Rindviehes sehr abnehmen muss, 
feilich wird dieses Verdrängen in den ersten Jahren diesen 
rfolg nicht haben, da die noch unbenützte Fläche des Bodens 
Sehr bedeutend ist. Der Betrieb der Landwirthschaft ist hier 
uoch im Entstehen, so dass es schwer ist, sich über den Erfolg 
lar zu werden. Zu Befürchtungen, glaube ich, dürfte er nicht 
u ass geben, denn wir wissen nur zu gut, wie schwer es 
^^Ibst bei unseren Verhältnissen ist, mit aller Mühe und Sorg- 
U l es dahin zu bringen, dass ein Grundbesitz 3 bis 4 Percent 
i^ügt. Was kann hier dann erst der Betrieb einer Landwirth- 
^chaft tragen? Ich glaube, nicht mehr als 1/2 bis i Percent, 
^enn gleich die Fruchtbarkeit des Bodens ganz bedeutend 
c'.ass man heute noch nicht an eine Düngung der Felder 
^ukt, und durch den langen Sommer zwei, ja selbst drei Ernten 
n ^inem Jahre auf einem und demselben Felde haben kann. Ist 
uueh das nicht ganz unbedenklich, so ist wieder zu berück- 
ichtigen, dass wir in der Bewirthschaftung des Ackerlandes 
einer viel höheren Stufe stehen als die Texaner, die nicht 
•nnial ein Fruchtwechselsystem kennen, sondern zehn bis 
Hiifzehn Jahre auf demselben Acker Weizen bauen.
	        

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Cost of Living in German Towns. Stat. Off., 1908.
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