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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

68 
I. Buch. Production und Consumtion. 
zählenden Gebiete, darüber finden sich in einem Aufsatze non A. Coste 1 die 
interessantesten Aufschlüsse. Denselben zufolge belief sich laut der Enquete des 
Jahres 1881 der Handelswerth des der Landwirtschaft dienenden Grund und 
Bodens auf 83^2 Milliarden Francs, und dieser Grund und Boden lieferte einen 
Reinertrag von 2 Milliarden 600 Millionen Francs. Man nimmt nun an, 
daß seit dem Jahre 1881 eine Werthverminderung um ein Achtel eingetreten 
sei, so daß sich der Berkaufswerth des landwirtschaftlichen Grund und Bodens 
gegenwärtig auf ca. 72 Milliarden belaufen würde. Der Verfasser weist 
nach, daß man diesen Werth durch systematische und intensive Cultur ans 
mehr denn 100 Milliarden erhöhen könnte. Er beleuchtet eingehend, wie man 
1. den Weinbergen den Werth, den sie vor dem Auftreten der Phylloxera 
hatten, wiedergeben, 2. die Ertragsfähigkeit des Getreidebodens durch künst 
liche Düngungsmittel heben. 3. das jedes Jahr brach liegende Siebentel der 
Aecker nutzbar machen und 4. eine allgemeine Verbesserung der Cultur durch 
eine Verdoppelung des gegenwärtig in der Landwirtschaft verwendeten Kapitals 
herbeiführen könnte. Die für diese vier Arten von Verbesserungen benöthigten 
Summen, die er auf je 800 Millionen resp. 70O Millionen, 1900 Millionen 
und 10—12 Milliarden schätzt, könnten nach Ansicht des Verfassers im Wege 
der Creditreform und der Erleichterung der Eigenthumsübertragungen, die den 
Grund und Boden in die Hände der zu dessen Cultur Geeignetsten gelangen 
lassen würden, beschafft werden. 
Auf diese Mittel haben wir hier nicht einzugehen. Jedenfalls erhellt 
aus Costes Ausführungen so viel, daß die technischen Umgestaltungen auf dem 
Gebiete der Landwirtschaft noch lange nicht abgeschlossen sind. 
Der durch technische Verbesserungen erzielte Gewinn ist selten genau, oft 
nicht einmal annähernd berechenbar. Oftmals ist man infolge der Complicirtheit 
der Ergebnisse, des Umfangs der verschiedenartigsten Kosten und des Gegen 
satzes zwischen den Interessen der verschiedenen in Betracht kommenden Personen 
überhaupt darüber im Zweifel, ob ein Reingewinn wirklich vorhanden ist, 
ob also die technische Umgestaltung überhaupt den Namen einer Verbesse 
rung verdient. Wenn aber auch vieles dunkel bleibt, so ist man sich doch 
über die Bedeutung der Verbesserungen der Productionsmethoden wenigstens 
so weit klar, daß man sich weder durch die Declamationen der Optimisten noch 
durch diejenigen der Pessimisten irreführen läßt und die Probleme zu er 
kennen vermag, um deren Lösung es sich handelt, wenn man dieselben auch 
noch nicht zu lösen vermag. 
i L’avenir de la richesse agricole en France, les conditions de son développe 
ment, im Journal de la Société de statistique de Paris XXXIII, part, 2 (Paris, avril- 
décembre 1892), p. 119—145.
	        

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Das Geldwesen Frankreichs Zur Zeit Der Ersten Revolution Bis Zum Ende Der Papiergeldwährung. Verlag von Karl J. Trübner, 1914.
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