Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

120 
Der Aufschwung der Handwerksämter im i6. Jahrhundert. 
ganz vereinzelt auf uns gekommen sind und ebensowenig 
bûcher, ausser dem der Schmiede, uns zugänglich gemacht sin 
Die Schrägen des i6. Jahrhunderts lassen eine ausgefühd^^^ 
auf breiter Grundlage beruhende Verfassung erkennen, die^ ^ 
doch ganz deutlich schon die Keime späterer Entartung a 
Beginnen wir mit dem Lehrlingswesen, so erscheint die Lehrz 
nunmehr, von der zweiten Hälfte des sechszehnten jahrhuo 
ufwe>s‘' 
ei( 
deft* 
an etwa gerechnet, eine nach Jahren fest angesetzte, wenn 
noch keine übermässige ist. Die Hanfspinner verlangen i43 
zwei Jahr (Art. 7), die Schneider dagegen bestimmen 1492 die 
noch nicht. Erst eine hochdeutsche Übertragung dieses Schräg 
die also jedenfalls späterer Zeit entstammt, fordert eine Le 
von mindestens zwei Jahren (Art. 13). Eine dreijährige Le 
haben die Sämischleder-Bereiter (Art. 19) und die Gürtler 
Breesmacher (Art. i), eine vierjährige die Böttcher (Art. ‘ÿVge 
Glaser und Tischler (Art. i), die Maurer (Art. 6), eine sechsj 
die Scheidemacher. Dem Beginn der Lehrzeit geht eine 
Wochen dauernde Probezeit voraus, die dazu dienen soll die 
keit und Neigung des jungen Menschen für den erwählten 
zweig zu erkennen. So wenigstens bei den Cilasern und Sc 
Sporen-, Büchsen- und Uhrmachern. 
An die absolvirte Lehrzeit knüpfte sich die Bedingtf^^^^ 
demselben Meister eine gewisse Zeit als Geselle — Halbkne 
den Maurern — zu dienen. Diese Zeit war bei den Han sP 
auf ein Jahr, bei den Böttchern auf zwei Jahre, bei den Mauf^ 
vier Jahre festgesetzt. Eine solche Bestimmung konnte nur 
haben, den Meister entschädigen zu wollen für die Mühe, 
die* 
Unterweisung des Lehrlings bereitet hatte; im Interesse des 
seilen wird sie nicht immer gewesen sein, da der Meister m 
Ealle am Lohne drücken konnte. Daher schreiben die H^n 
auch vor, dass derselbe Lohn, wie er den anderen 
komme, gezahlt werde, während die Maurer es der Verei' 
- - . . 1 -"ült " 
zwischen Meister und Gesellen überlassen, wieviel geza 
soll, und nur einen Maximalbetrag bestimmen 
Die Vorschrift des Wanderns findet sich nur bei den 
(Art. I von 1578) und den Sämischleder-Bereitern (Art. 
Man sollte meinen, dass diese Einrichtung, die mittlerweile if* 
land ganz allgemein eingeführt worden war, bei den ¿i- 
Handwerkern wegen ihrer Entlegenheit von den Mittelpt^*^ 
Gewerbefleisses grösseren Beifall gehabt hätte. \ eriuuth 
¿gl)"
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Money. King, 1929.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.