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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

Alt-Rigas gewerbliches Leben. 
7 
In Riga mag namentlich der letztere Beweggrund sich geltend 
gemacht haben genug, dass sich Strassennamen finden, die von den 
Benennungen Gewerbetreibender abzuleiten sind. Bereits im drei 
zehnten Jahrhundert ist eine Schumacherstrasse (platea sutoruin) 
und eine Kaufstrasse (kopstrate, lat. platea mercatoruni) d. h. 
Kaufleutestrasse nachweisbar b In der letzteren erkennt man 
unschwer die heutige Kaufstrasse, und die erstere wird uns später 
auch als Schuhstrasse (schustrate, schostrate) namhaft gemacht. 
Ausser diesen gab es noch eine Schmiedestrasse (platea fabrorum) 
eine Krämerstrasse (platea mstitoriim), eine Kuterstrasse (Kuter so 
viel wie Wurstmacher oder Fleischer), eine Schneiderstrasse (platea 
sartoriim) und eine Schererstrasse (platea rasorum). Dagegen 
ist die in der ersten Hälfte des i6. Jahrhunderts auftauchende Be 
nennung „ Weverstrate“ * nicht von den Webern abzuleiten, sondern 
als eine Verstümmelung des Wortes „Beverstrate^‘ d. h. Biberstrasse 
anzusehen. Wenn nicht mehr Strassen als die wenigen aufge 
führten nach Handwerken benannt erscheinen, so wird das darauf 
zurückgeführt werden können, dass andere Gewerbe nicht zahlreich 
genug vertreten waren, um der Strasse, die sie bewohnten, ihren 
Stempel aufzudrücken. Die eine oder andere Bezeichnung kann 
auch in Vergessenheit gerathen sein, wie z. B. die im vierzehnten 
Jahrhundert vorkommende Schneiderstrasse * in späterer Zeit ihren 
Namen geändert haben muss. Jedenfalls ist es wahrscheinlich, dass 
die in den Strassennamen zum Vorschein kommenden Gewerbe 
die ältesten der Stadt gewesen sind. 
Die Bezeichnung einzelner Thore nach einem Handwerke, wie die 
Schusterpforte (porta sutorum) und die Kuterpforte (porta fartoriiiu 
videlicet kuterporten, porta mactatorum) kann daher rühren, dass 
sie die gleichnamigen Strassen abschlossen. Doch will in Betracht 
gezogen sein, dass die genannten Gewerbetreibenden — in Reval 
auch die Badstüber - des Wassers benötigt, in der Nähe des Wassers 
bestimmte gewerbliche Anstalten, wie Gerbekammer, Schlachthaus 
tt- s. w., benutzten, so dass die Benennung der Pforten davon 
abgeleitet sein kann. Vielleicht wurde endlich maassgebend, dass 
den genannten Gewerbetreibenden, die sicherlich viele Anhänger 
zählten, die Bewachung dieser Pforten anvertraut war. Auch eine 
* Urkundenbuch 3, Nr. 1044 b, § 37 u. 65. 
* Napiersky, Rrbebücher II, Nr. 818. 
* Napiersky, Rrbeb. I, Nr. 14.
	        

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Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
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