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Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse

Monograph

Identifikator:
833814885
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28477
Document type:
Monograph
Author:
Baumberger, Georg http://d-nb.info/gnd/119200082
Title:
Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse
Place of publication:
St. Gallen
Publisher:
Hasselbrink
Year of publication:
1891
Scope:
1 Online-Ressource (278 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

28 
Zwolftes Buch. Zweites Lapitel. 
künstlerisch ausgestattetem Silberzeug. Und auch geeignete 
Repräsentationsräume für den Empfang fremder Gäste wie zu 
eigenem Festgebrauch wurden im Laufe der Zeit in allen größeren 
Städten hergerichtet; stattete man hier und da den Ratssaal 
oder die große Halle des Kaufhauses besonders aus oder baute 
dem Rathause einen Festsaal an (so in Lübeck im Jahre 1808), 
so schritt man an anderen Orten geradezu zu großen selb⸗— 
ständigen Luxusbauten für städtische Vergnügungszwecke: es 
entstanden Ratstanzhäuser mit glänzenden Festsälen, als das 
bedeutendste von allen wohl der große Kölner Gürzenich. 
Aber nicht in dieser Richtung allein brachte sich der rege 
Bausinn der Bürgerschaft zur Geltung. Neben den Bauten 
der eigentlichen städtischen Repräsentation galt es, den Kampf 
mit den Vertretern der Kirche aufzunehmen. So trat neben 
die ältere Gotik der Kathedral-, Stifts- und Klosterkirchen eine 
neue bürgerlich-kirchliche Gotik; ihr entstammen so außerordent⸗ 
liche Denkmäler wie das Münster zu Ulm und die himmel— 
ragenden Marienkirchen der Hansestädte des Nordens, und ihr 
gehört eine so zierliche Architektur an, wie die der vielen 
Privatkapellen bürgerlicher Geschlechter und bürgerlicher Kon— 
oente in fast allen Städten seit dem 14. Jahrhundert. 
Freilich waren die Kirchen wenigstens des kolonialen Ostens 
keineswegs bloß als Gotteshäuser gedacht. Die Lübecker Marien— 
kirche war zugleich Mittelpunkt des städtischen Verkehrs; hier 
schlossen die Kaufleute ihre Geschäfte ab, hier suchten die 
Handwerker ihre Aufträge, hier erteilten die Bürgermeister in 
einer besonderen Kapelle, deren Obergeschoß das städtische Archiv 
und den Schatz barg, ihre feierlichen Audienzen, und auf dem 
Chore versammelte sich noch bis in den Anfang des 19. Jahr⸗ 
hunderts hinein der Rat, um in feierlichem Zuge zur Sitzung 
im Rathause zu schreiten. So erhielten die Kirchen wenig⸗ 
stens des Nordostens ein besonderes Gepräge; und wenn die 
Thüre der Danziger Marienkirche die Gläubigen mit dem ein— 
gemeißelten Gebete empfing Koniginne der himmele, bidde 
vor uns', so mag dies Gebet im Sinne der Eintretenden viel⸗
	        

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Moratorien Und Andere Sonderregelungen Des Zahlungsverkehrs Im Auslande. [Liebheit & Thiesen], 1914.
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