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Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

Monograph

Identifikator:
834086425
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-82719
Document type:
Monograph
Author:
Helfferich, Karl http://d-nb.info/gnd/118773828
Title:
Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1899
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 135 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
  • Title page
  • Contents

Full text

gar zu einem Wertgewinn ansschlagen kann; obwohl ferner die 
Arbitrage ohne allzugroße Schwierigkeiten sich gegen die aus dem 
Verschwinden der Prämie resultierenden Kursverluste wird decken 
können. Immerhin bleibt soviel richtig, daß eine schwankende Valuta, 
deren Bewegungen sich nicht voraussehen lassen, Geld- und Kapital 
übertragungen nach dein Ausland hemmt. 
Aber diese Wahrheit hat ihre Gegenseite. Für Länder wie 
Frankreich, die an Geld unb Kapital Überfluß haben, bedeutet eine 
Erschwerung der internationalen Goldbewegung, soweit sie zur Aus 
gleichung der nationalen Zinsfußunterschiede dient, etwas ganz 
anderes, als für Länder, welche — wie z. B. gegenwärtig Deutsch 
land — für die volle Entfaltung ihrer Kräfte in großem Umfang 
ans fremdes Geld und fremdes Kapital angewiesen sind. Wenn die 
Valutaschwankungen, welche durch die Goldprämienpolitik veranlaßt 
werden können und veranlaßt werden, in gewissem Umfang die vorüber 
gehende Anlage verfügbarer Geldmittel im Ausland hindern mögen, 
so steht auf der andern Seite so viel unbedingt fest, daß solche 
Valutaschwankungeil oder auch nur ihre bloße Möglichkeit die Anlage 
fremden Geldes im Inland, welche im Interesse der heimischen Volks 
wirtschaft erwünscht und notwerldig fein kann und welche stets in der 
Richtung auf eine Verbilligung des heimischen Zinsfußes wirkt, in 
erheblichem Maße erschweren lnuß. Sobald der Engländer befürchten 
muß, an vorübergehenden Geldanlagen in Deutschland infolge einer 
deiltschen Goldprämie Kursverluste zu erleiden, wird er sich hüten, 
Geld nach Deutschland zu remittieren, wenn Deutschland auf die 
Herbeiziehung fremder Mittel angewiesen ist. Voir diesen: Gesichts- 
puilkt aus wäre also die Goldprämienpolitik ein zweischneidiges 
Schwert, mit welchem sich gerade die weniger geld- uird kapitalreichen 
aber in frischem Aufblühen begriffenen Länder tief ins eigene Fleisch 
schneider: würder:. 
Die Isolierung der nationalen Geldmärkte, welche nur um den 
Preis einer schwaickenden Valuta rnöglich ist, kanr: also nicht eirunal 
an sich als erstreber:swertes Ziel erscheinen. Das Beispiel Frank 
reichs darf darüber rücht hirrwegtäuschen. Dieselben Verhältnisse, 
welche in diesern besonderen Fall die Valutaschwai:kui:gen innerhalb 
enger Grenzen halten, der gewaltige Reichtum Frankreichs und seine 
überaus günstige Zahlungsbilanz, lassen auch die Schattenseiten der 
Isolierung des Geldmarktes rücht hervortreter:. Dadurch wird jedoch 
nichts bewiesen und nichts widerlegt. Die Vorteile der Währungs 
gleichheit, welche durch eine Verallgemeineruirg der Prämienpolitik ge-
	        

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Zur Erneuerung Des Deutschen Bankgesetzes. Duncker & Humblot, 1899.
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