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Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

Monograph

Identifikator:
834086425
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-82719
Document type:
Monograph
Author:
Helfferich, Karl http://d-nb.info/gnd/118773828
Title:
Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1899
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 135 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
  • Title page
  • Contents

Full text

70 
einer Äotentwnf íebig# einen SiWeitëfonbë gegen Verluste 
barstelle. 
Die letztere Theorie ist französischen Ursprungs. Sie ist bereits 
in ber französischen Bank-Enquete von 1867 ausführlich entwickelt, 
nnb sie finbet sich auch in bem Kommissionsbericht über bie jüngste 
Erneuerung bes französischen Bankprivilegiums. 
Ihre Entstehung auf französischem Boben erklärt sich auf ein 
fache Weise. Grunbkapital nnb Reservefonbs ber Bank von Frank 
reich waren in ber That niemals etwas anberes als ein bloßer 
Sicherheitsfonbs. Die Bank von Frankreich ist nach ihren Statuten 
überhaupt nicht berechtigt, Grunbkapital nnb Reservefonbs für ihre 
Geschäfte zu verwenben. Sie hat vielmehr ihre gesamten eignen 
Mittel bent Staate bargeliehen, mit anbern Worten, sie hat sie in 
Staatspapieren angelegt. So oft in Frankreich bie Frage einer 
Kapitalerhöhung erörtert würbe, würbe sie voit betn Gesichtspunkt 
aus behanbelt, ob eine Erhöhung bes Sicherheitsfonbs notmenbig 
erscheine. So heißt es in bent bereits erwähnten Kommissionsbericht: 
„Was ist bie Rolle bes Grunbkapitals? Wirb es in ben Ge 
schäften ber Bank verwenbet? Wenn bas ber Fall wäre, könnte 
man bie Nützlichkeit seiner Erhöhung begreifen, namentlich weitn 
gezeigt mürbe, baß bie Bans bie ^8(011^1^ guter 2Be#l ner= 
weigert habe; aber nach ihren Statuten hat bie Bank nicht das 
Recht, sich ihres Grunbkapitals zu ihren Operationen zu behielten ; 
es ist ein Sicherheitsfonbs gegen Verluste ant Portefeuille imb es ist 
gewiß ausreichenb, wenn matt bebenkt, baß bie Verluste ber Bank in 
ben 21 Jahren 1870—1890 nicht ganz 85 Millionen Fres. erreicht 
haben." 
Bei uns in Deutschlanb liegen jeboch bie Verhältnisse anbers 
als in Frankreich. Die Reichsbank hat ihre eignen Dtittel nicht 
als Sicherheitsfortbs in unbebingt sicheren Effekten angelegt, sondern 
sie verwendet dieselben, so weit sie nicht in Grundstücken und Ge 
bäuden immobilisiert sind, ebenso wie Noten und fremde Gelder zur 
Diskontierung und Lombardierung. Während bei der Bank von 
Frankreich die Betriebsmittel nur aus Noten und fremden (Bethern 
bestehen, fungieren bei der Neichsbank auch ihre eignen Mittel als 
Geschäftsfonds, wobei sie natürlich ihre Vedeutuitg als Sicherheits 
fonds nicht verlieren. Wir haben also in Deutschland den Fall, für 
welcheit der frattzösische Kommissiolisbericht zugiebt, daß man die 
Zweckmäßigkeit einer Kapitalerhöhung verstehen könne. 
Eine wichtige Vorfrage für die Entscheidung, ob in unserem
	        

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Zur Erneuerung Des Deutschen Bankgesetzes. Duncker & Humblot, 1899.
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