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Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

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Bibliographic data

fullscreen: Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

Monograph

Identifikator:
834226952
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69893
Document type:
Monograph
Author:
Blume, Th. http://d-nb.info/gnd/172736765
Title:
Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Meyer
Year of publication:
1884
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 118 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage
  • Title page
  • Contents

Full text

37 
Macht und wahrscheinlich auch den bewußten Willen, menschliche 
(Gestalt, menschliche Vernunft und menschliche Sprache anzunehmen. 
Außerdem stellt der Herr Professor die Behauptung auf, daß die 
Entwickelung des einzelnen Thieres mit Einschluß des Menschen 
eine kurze Wiederholung aller derjenigen Veränderungen darstelle, 
welche dasselbe im Laufe seiner Stammesgeschichte von den ältesten 
Zeiten seines organischen Lebens bis zur Gegenwart durchgemacht 
habe. In seiner die Desccndenzlehre behandelnden Schrift hat der 
selbe den Satz an die Spitze gestellt: „Alles, was geschieht, ist eine 
Wirkung mechanischer Ursachen" und daraus die Ansicht entwickelt, 
daß dieselben Ursachen unter denselben Bedingungen stets gleiche 
Wirkungen hervorbringen müßten, weshalb auch jeder gegenwärtige 
Zustand der Dinge das nothwendige Resultat des Vergangenen 
und wieder die allein bestimmende Ursache für den nächstfolgenden 
Zustand der ^inge ergebe oder mit anderen Worten: „Die Gegen- 
lvart ergiebt sich als die nothwendige Folge der Vergangenheit und 
zugleich als die allein bestimmende Ursache für die Zukunft." Wäre 
diese Ansicht richtig, so würde jede Empsindung, ja der Gedanke, 
jeder Wille, der in uns auftaucht, das Ergebniß einer ehernen 
Nothwendigkeit sein, für welche die Bedingungen schon seit Ewigkeit 
in der Materie lägen. Ter Mensch hätte sonach keinen freien 
Willen, er wäre eine bloße unzurechnungsfähige lebendige Puppe, 
welche von unerbittlicher Nothwendigkeit gelenkt, aus der Erde er 
schiene, sich Futter suche, fortpflanze, um dann nach einiger Zeit 
fiir intmer spurlos zu verschwinden. Es gäbe dann keine Tugend 
und keine Sünde, denn der Mensch sei ja ein unzurechnungsfähiges 
Wesen, das denke, handle, wie es müsse, da all sein Denken und 
Thun aus nothwendigen Ursachen hervorgingen und sein ganzes 
Leben eine ununterbrochene Kette von Ursachen und Wirkungen 
bilde. Die nothwendigen Wirkungen unb nothwendigen Ursachen 
gewährten also dem Menschen einen Freibrief und Straflosigkeit 
für selbst die scheußlichsten Verbrechen, sie müßten von der mensch 
lichen Gesellschaft als Wirkungen mechanischer Ursachen unbeanstandet
	        

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Der Zukunftsstaat Und Die Lösung Der Socialen Frage. Meyer, 1884.
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