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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
834285843
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-29464
Document type:
Monograph
Author:
Rauer, Karl Friedrich http://d-nb.info/gnd/12122385X
Title:
Preußisches Landbuch
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 805 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Der Grund des Seins und das Gesetz des Werdens. 289 
weiter: beim Bau des Menschen z. B. müsse sich von neuem die 
Frage wiederholen, warum seine Gliedmaassen ihre bestimmte, 
tatsächliche Anordnung und nicht die umgekehrte, die sie im 
Spiegelbilde besitzen, erhalten haben.®%) Man wird hier sogleich 
an die verwandten Probleme erinnert, die im Briefwechsel zwi- 
schen Leibniz und Clarke diskutiert werden, ja die noch bis zu 
Kants Abhandlung vom „Unterschied der Gegenden im Raume“ 
fortwirken. Die Antwort aber, die Kepler gibt, bekundet die reife, 
prinzipielle Einsicht, die er nunmehr erlangt hat: es ist müssig, 
die Welt als eine von verschiedenen „Möglichkeiten“ zu denken 
und den Gesichtspunkt der Wahl auf sie anzuwenden, da sie uns 
in ihrer Gesamtheit nicht als Exemplar eines Gattungsbegriffes, 
sondern nur einmal in eindeutiger empirischer Bestimmtheit und 
Gesetzlichkeit gegeben ist: „comparatio locum non habet mun- 
dorum, ubi unus solus est“.®”) So hat Kepler zuletzt gegenüber 
den ontologischen Fragen, die selbst Leibniz noch zu täuschen 
vermochten, die treffende Abwehr gefunden, weil es im letzten 
Grunde die Einheit der Erfahrung und ihrer Prinzipien ist, die 
er verficht. 
3. Galilei. 
In der Geschichte des modernen Geistes gehört der Brief- 
wechsel zwischen Kepler und Galilei zu den anziehendsten und 
charakteristischsten literarischen Zeugnissen. Die Kraft des 
neuen wissenschaftlichen Bewusstseins und die sittliche Rück- 
wirkung, die aus ihm floss, stellt sich hier an einem vollendeten 
Beispiel dar. Es bleibt für immer denkwürdig, wie die beiden 
Begründer der mathematischen Naturwissenschaft trotz aller 
äusseren Einwirkungen und Intriguen, die sie zu entzweien 
trachten, sich alsbald in dem gleichen sachlichen Ziele und 
dem gleichen philosophischen Eros, der der persönliche 
Urquell ihrer Entdeckungen ist, zusammenfinden. Der Brief- 
wechsel knüpft an Galileis Entdeckung des Fernrohrs und an die 
neuen Himmelsbeobachtungen an, die sich unmittelbar an sie 
anschlossen. Wir sehen, wie diese Beobachtungen, in denen 
Galilei selbst die letzte empirische Bestätigung für die Wahrheit
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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