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Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

Monograph

Identifikator:
83457490X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77841
Document type:
Monograph
Author:
Dühring, Eugen http://d-nb.info/gnd/118527797
Title:
Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
Edition:
2., theilw. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Grieben
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, [1] Bl., 595 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
  • Title page
  • Contents

Full text

204 
dessen Werthsteigerung, so ist zwar irgend ein Grad natür 
licher Ergiebigkeit die unerlässliche Vorbedingung, aber keines 
wegs die bestimmende und maassgebende Ursache der Einkünfte 
grössen. Die Bevölkerung und der gewachsene Verkehr ent 
scheiden hier Alles, weil sie es sind, welche die gesellschaft 
lichen Tribute zahlen müssen. Es kann hienach keine Redo 
davon sein, die Ricardosche Ansicht von der Rente etwa des 
wegen zu verwerfen, weil sie einen Einkünftebcstandthoil vor 
aussetzt, der nicht durch wirthschaftlicho Tbätigkcit, sondern 
durch die Macht der Verhältnisse erzeugt wird. Im Gegcntheil 
hat diese Rentenansicht die Ursache eines zweiten Elements 
der Grundeinkünfte sowenig in den eigentlich socialen Be 
ziehungen gesucht, dass man ihr den Vorwurf machen muss, 
grade in derjenigen Richtung fehlgcgriffen zu haben, wo die 
Erklärung der Erscheinungen das gesellschaftliche Gebiet ver- 
liess und die blosse Naturbeschaifenheit zur Hauptgrundlago 
machte. Allerdings sollen es nicht die Fruchtbarkeitsgrado an 
sich selbst, sondern nur deren Differenzen sein, die entschei 
dend werden. Die grösste absolute Fruchtbarkeit soll, wenn 
sie gleichmässig vorhanden ist, zu keiner eigentlichen Rente 
führen. Indessen bleibt doch auch diese Vorstelluiigsart noch 
immer in der Meinung befangen, als wenn irgend etwas We 
sentliches in der Gestaltung der wirklichen Rente auf Rech 
nung der bunten Fruchtbarkeitsvariationen zu setzen wäre. 
Ausserdem wäre die Fassung des Gedankens, auch wenn er 
übrigens richtig sein könnte, noch immer darin verfehlt, dass 
angenommen wird, es werde etwas direct für jene unterschied 
lichen Eigenschaften des Bodens nach Maassgabe der Grösse 
derselben gezahlt. Die neuere exacte Vorstellung, wie sie in 
meinem „Cursus” ausführlich dargelegt ist, hat diese rohe Denk 
form verwerfen und sich unmittelbar an die Verwerthung der 
Macht halten müssen, welche das auf die sociale Position ge 
richtete Recht in dem gesellschaftlichen Verkehr mit sich 
bringt. Die sogenannten natürlichen und unzerstörlichen Eigen 
schaften sind bei diesen Veranschlagungen nur ein vereinzelter 
Gesichtspunkt und kommen nur als indirecte Ursachen zweiter 
oder dritter Ordnung in Frage. Die Fruchtbarkeitsunterschiede 
begründen selbstverständlich auch Verschiedenheiten in den 
Chancen der Anwendung von Arbeit und Capital. Allein diese 
Trivialität ist weit davon entfernt, die besondere Gestalt der
	        

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Die Zollgesetze Der Österreichisch-Ungarischen Monarchie Nach Dem Gegenwärtigen Stande Der Gesetzgebung Nebst Allen Auf Die Einhebung Und Verwaltung Der Zölle Bezug Habenden Vorschriften Und Erlässen. Beck, 1871.
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