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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
834582015
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77707
Document type:
Monograph
Title:
Régime des chambres de commerce
Place of publication:
Paris
Publisher:
Libr.-impr. réunies
Year of publication:
1894
Scope:
1 Online-Ressource (390 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

334 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Das ganze Projekt beruht auf folgenden grundlegenden Gedanken: 
unter allen Formen des Kapitals, die ihrem Besitzer unter dem Namen 
Zinsen, Pacht, Diskont usw. ein Herrenrecht 1 ) an dem Erzeugnisse des 
Arbeiters einräumen, ist das wichtigste das Geld, — denn schließlich 
bieten sich auf dem Markte alle Kapitalien unter der Form von Geld an 2 )- 
Wenn es daher gelingt, das „Herrenrecht“ unter dieser universellen 
Kapitalform zu unterdrücken, mit anderen Worten, wenn das Geld um 
sonst verliehen wird, so würde das Herrenrecht sofort auch für alle anderen 
Kapitalien verschwinden. 
Nehmen wir an, daß ich auf Grund irgendeiner Organisation im 
stande sei, mir ohne Zinsen das zum Ankauf eines Stückes Land, einer 
Maschine oder eines Gebäudes, die ich für mein Gewerbe benötige, not 
wendige Geld zu verschaffen, — so würde ich mich beeilen, diese Kapitalien 
zu erwerben, anstatt sie zu mieten, wie ich es heute tun muß, indem ich 
Zinsen oder Miete dafür zahle. Indem auf diese Weise die Abschaffung 
der Geldzinsen dem Arbeiter gestattet, sofort und umsonst all die nötigen 
Kapitalien zu erwerben, anstatt sie zu mieten, verhindert sie gleichzeitig 
alle Kapitalbesitzer, ein Einkommen ohne Arbeit zu erheben. Das Eig en ' 
tum würde daher auf den Besitz beschränkt bleiben. Da der Arbeiter 
den vollen Ertrag seiner Arbeit erhalten würde, ohne ihn mit jeinan 
anderem teilen zu müssen, so wäre auch die Reziprozität im Austausch 
erreicht. Die wirtschaftliche Gerechtigkeit wäre endlich verwirklicht. 
Zweifellos, wird man sagen, ist das richtig. Wie soll man sich ab<j r 
das nötige Geld ohne Zinszahlungen beschaffen? Das ist der springeim e 
Punkt! 
Man überlege, antwortet Proüdhon, was das Geld ist! Ist es etw» s 
Anderes als ein Tauschbon, dessen einzige Bestimmung die Erleichterung 
des Güterumlaufs ist? Hier betrachtet Proüdhon plötzlich das Gey 
das ihm bis dahin als das wirkliche und einzige Kapital erschienen * s ’ 
nur mehr als ein Umlaufsmittel. „Das Geld an und für sich ist mir nlC . 
nütze. Ich nehme es nur, um es auszugeben, ich verbrauche und bewir 
schäfte es nicht“ 3 ). Es ist nur ein Umlaufsmittel, und der Zins, den J c 
dafür zahle, entlohnt gerade diese Umlaufsfunktion 4 * * * ). Würde nun el 
Papier diese Funktion nicht ebenso gut und billiger erfüllen? H el j 
leihen die Banken den Besitzern von Handelseffekten das Bargeld, fy 
sie benötigen, oder Banknoten, die ständig gegen Bargeld einwechselb a 
-179. 
') Siehe oben, S. 317 Anm. 2. 
2 ) Siehe: Solution du problfeme social, S. 178- 
3 ) Int§r§t et Principal, S. 112. 
*) „Daher ist das Geld, das überall als Zusatzkapital, als UnUauismii-y,’ s j C fi 
Garantieinstrument dazwischentritt, gerade das, was zu bezahlen ist; es bande ^ 
gerade darum, den Dienst, den es leistet, zu entlohnend (Int6r§t et Prin cl " 
S. 113). 
gjs 
als Umlaufsmitte 1 . 8
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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