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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

Contents: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
834582015
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77707
Document type:
Monograph
Title:
Régime des chambres de commerce
Place of publication:
Paris
Publisher:
Libr.-impr. réunies
Year of publication:
1894
Scope:
1 Online-Ressource (390 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

verließ, um zu heiraten und der Sohn in die Reihe der 
Männer trat, standen die Kinder fortwährend unter dem 
Einfluß der Mutter. Heute aber sind selbst die einfache 
ren und formalen Zweige der Erziehung so kompliziert 
geworden, so gewaltig und unnachsichtig sind die Forde 
rungen der modernen Zivilisation an die spezialisierte 
Unterweisung und Erziehung jedes einzelnen, der unter 
den heutigen Lebensbedingungen bestehen und sich nütz 
lich erweisen soll, daß das Kind von den frühesten Lebens 
jahren an größtenteils den Händen der Mutter entzogen 
und verschiedenen eigens geschulten Erziehern übergeben 
wird. Bei den besitzenden Klassen wird das Kind, kaum 
geboren, in die Hände einer geschulten Pflegerin gelegt, 
aus denen es in die des geprüften Erziehers gelangt; mit 
neun oder zehn Jahren verläßt in manchen Ländern der 
Knabe für immer das Elternhaus, um in eine Erziehungs 
anstalt, dann ins College und auf die Universität zu kom 
men; während das Mädchen unter der Aufsicht von Er 
zieherinnen und Dienerinnen aufwächst und seine Erziehung 
und Bildung meistenteils auch nur in geringem Maße 
dem mütterlichen Einfluß dankt. In den besitzlosen Klas 
sen wieder entzieht zuerst der Kindergarten und die Volks 
schule, später die Schulung für ein Handwerk oder Ge 
werbe den Sohn und oft auch die Tochter ebenso vollstän 
dig der mütterlichen Aufsicht, und das um so mehr, je 
weiter die Zivilisation fortschreitet. So auffallend ist der 
Wandel auf diesem ehemaligen Gebiet weiblicher Tätig 
keit, daß fast in allen Ständen Frauen, die mehrere Kinder 
zur Welt gebracht haben, in noch mittleren Jahren allein in 
ihrem leeren Hause sitzen, weil all ihre Kinder in der 
Fremde sind, um ihre Erziehung und Bildung von anderen 
zu erhalten. Die alte Behauptung, daß die Erziehung und 
Bildung der Kinder ausschließlich die Aufgabe der Mütter 
sei, so wahr sie in bezug auf die ferne Vergangenheit sein 
mag, ist jetzt vollständig unrichtig; und die Frau, die heut
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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