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Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
834619415
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77999
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Meyer & Zeller
Year of publication:
1857
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 387 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

DEUTyCIlLANI) — Bayern (Finanzen), 
151 
nach Abrechnung von 2570 amtlichen, 54,630 h. eingenommen wurden, 
indess die Kosten sich auf 93,935, also um 39,305 fl. höher beliefen. 
18'53/g^ hatte man 61,117 Depeschen, worunter aber auch nur 21,107 
interne Privatdepeschen, letzte mit einem Krtrage von 27,328 fl., 
während sich die Gesannnteinnahme auf 108,121 fl.^ stellte. (Welche 
Unterschiede gegen die Ergebnisse in der kleinen Schweiz niit ihrem 
niedrigen Tarife von nur 1 Frank für die Depesche ! Veigl „Schweiz, ) 
Donau-Mainkanid („LudwigskanaP^). Für Herstellung desselben und 
Ankauf der Actieu von Privaten verwendete der Staat 17’433,760 fl. 
Im Jahre 1852 betrug die Roheinnahmc 163,692 fl., wovon indess, 
nach Abzug der Betriebskosten, nur 61,836 fl. rein verblieben, sonach 
eine Jahres rente von wenig mehr als % Proz. Die Länge des Canals 
ist 23V2 Meil.; er hat 100 Kammerschleussen. 
Donau-Dampf Schiffahrt. Nachdem eine Privatgesellschaft, die das 
Unternehmen begründet, dabei zu Grunde gegangen war, kaufte der 
Staat dasselbe an sich, und verwendete darauf bereits 2T40,000 fl. 
ln den 3 Jahren IS^Vsü—^‘42 ergab sich ein durchschnittlicher Rein 
ertrag von nur 941 fl., selbst IS^Vss 9200 fl., wobei die 
Abnützung des Materials nicht einmal mit in Anschlag gebracht ist. 
Kreislasten. Ausser den unmittelbar durch die Staatscasse be 
strittenen Ausgaben, müssen deren sehr viele für Verwaltung, Justiz, 
Unterricht, Wohlthätigkeit etc. durch die einzelnen Regierungsbezirke 
vermittelst besonderer Kreis-Umlagen gedeckt werden, (Beischlagprozente 
zu allen directen Steuern, in den 7 altern Kreisen meist 6 bis 8 , in der 
Pfalz nicht weniger als 50—54 Proz., — zusammen etwa 1'400,000 fl., 
wovon gegen 450,000 blos auf die Pfalz tieffen.) 
WAere Vor der französischen Revolution 
wurden die Einkünfte auf 10 Mill. fl. geschätzt. Die Steuern waren 
in Bayern nicht nur freiwillige Leistungen der Landschaft, sondern die 
Steuercassen standen auch nicht unter fürstlichen, sondern unter eigenen 
Landschaftsbeamten. Von 1806—1819 waren aber sogar die Staatsrech 
nungen jeder Volkscontrole vorcnthalten. Es entstand ein grosses 
Deficit (was wohl mitwirkte zur Verleihung der Constitution). Später, 
in den 1830er Jahren, erlangte man vermittelst einseitiger Festsetzung 
des Budgets (und Ersparung an Strassen etc.) sehr bedeutende „Er- 
übrigungen,“ welche meistens zu Luxusbauten verwendet wurden. Seit 
dem haben die Ueberschüsse aufgehört. Obwohl die Einnahmen 18% 
die Budgetansätze um 4’770,89I fl. überstiegen, schliesst doch die 
Rechnung mit einem Passivreste von 1’083,834 fl. ab. (Lerchenfelds 
Bericht von 1856 über den Reichsreservefonds.) 
i^chuld. Dieselbe entstand grossentheils durch Ueberwälzen der 
Privatschuldcn der Churfürsten auf die Landescassc, was sich die 
im 17. und 18. Jahrhunderte zu einem blossen Scheininstitut hcrab- 
gekommene Landesvertretung meistens nach einigem Widerstreben ge 
fallen Hess. Zur Deckung ward der „Malzaufschlag“ eingeführt, anfangs 
in geringem Betrage. Auf einigen der neu erworbenen Gebiete lasteten 
manche Schulden, indem das zugleich mit überkommene Activvermögen, 
dabei die Güter der eingezogenen Klöster, grossentheils verbraucht,
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Meyer & Zeller, 1857.
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