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General-Zoll-Tarif für die Ein- und Ausfuhr aller Waaren folgender europäischen Staaten: Oesterreich-Ungarn, Deutschland [usw.]

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Bibliographic data

fullscreen: General-Zoll-Tarif für die Ein- und Ausfuhr aller Waaren folgender europäischen Staaten: Oesterreich-Ungarn, Deutschland [usw.]

Monograph

Identifikator:
834623471
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-30699
Document type:
Monograph
Author:
Holzer, Franz
Title:
General-Zoll-Tarif für die Ein- und Ausfuhr aller Waaren folgender europäischen Staaten: Oesterreich-Ungarn, Deutschland [usw.]
Place of publication:
Wien
Publisher:
Spielhagen & Schurich
Year of publication:
1884
Scope:
Online-Ressource
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • General-Zoll-Tarif für die Ein- und Ausfuhr aller Waaren folgender europäischen Staaten: Oesterreich-Ungarn, Deutschland [usw.]
  • Title page
  • Contents

Full text

Post des 
Orig.-Tarifes 
112 
XXII. Baumwolle, Garne und Waaren daraus, etc. 
I 
I 
Tarifmässige Benennung 
ÎI 
-2 i 
Zoll 
al) ge 
meiner 
trags- 
m&ssiger 
den allgemeinen Bestimmungen über die zulässigen Verbin 
dungen der Webe- und Wirk waaren zu behandeln. So sind 
z. B. bandartige Besätze, Einsätze. Streifen etc. ans Baum 
wolle, welche auf Band- oder ähnlichen Stühlen zusammen- | 
hängend, wie andere Gewebe erzeugt, jedoch erst mittelst 
Durchschneiden derselben an bestimmten Stellen fertig her- j 
gestellt werden, sowie bandartig ausgeschlagene Streifen von i 
Banmwollsammt als Bandwaaren ans Baumwolle zu verzollen. i 
Unter Knopfwaaren (Knopfmacherwaaren) aus Webe- und ; 
Wirkstoffen werden sowohl genähte Zwirnknöpfe u. dgl., als ,i 
auch alle mit Gespinnsten übersponnenen, oder mit Geweben 
überzogenen Knöpfe, welche Ein- oder Unterlagen (Kerne, I 
Oesen, Binge etc.) ans anderen Materialien enthalten, be- ' 
griffen. j 
Knöpfe mit Ein- oder Unterlagen aus anderen Stoffen ! 
werden, auch wenn deren Ueberzng ganz ans Seide oder [ 
Floretseide besteht, zu den Hall seidenwaaren gerechnet. ! 
Knopfwaaren (Knopfmacherwaaren! ans anderen Mate- ¡i 
rialien. welche auf der Schauseite mit Gespinnsten, Webe- 
und Wirkwaaren blos verziert erscheinen, gehören zu den j 
Kurz waaren. ; 
Metallplättchen mit Oesen, sowie Unterlagen von Zeug- ¡ 
stoffen oder Gespinnsten, welche blos zum Festnähen dienen | 
bleiben jedoch bei Tarifirung der Knopfwaaren ausser Betracht’ | 
Posamentierwaaren mit unwesentlichen Zuthaten von an- 1 
derem Material, z. B. einzelnen Knöpfen, Quasten, Haken, | 
Oesen, Hafteln, Schlingen, Schiebern, Bingen, Stiften, ein- j 
zelnen Drahtstückchen u. dgl., sowie mit Gespinnstfäden, I 
welche nur zum Zusammenhalten einzelner Theile dienen, 
sind zu behandeln, als wenn diese Zuthaten nicht vorhanden 
wären, z. B. Schnürsenkel mit Metallstiften, geklöppelte Hand 
schuhbänder mit einem Metallschieber, Knöpfchen u. dgl., 
Uhrschnüre mit Häkchen, Schiebern und Bingen von Draht, | 
übersponnenem Holz u. dgl. 
Zu den Wirkwaaren gehören Strumpf-, Tricot- und so 
genannte Phantasiewaaren, sowohl gewirkte als auch ge 
strickte, gehäkelte, genetzte (Filet- oder Knüpfarbeit), z. B. 
Bänder, Capuchons, Gamaschen. Handschuhe, Hauben. Hosen, 
Joppen, Krägen, Leibchen, Mützen. Pelerinen, Puls-, Knie- 
und Taillenwärmer, Schürzen. Socken, Strümpfe, Taschen, 
Geldbörsen. Tricotanzüge, Tücher, Westen u. dgl. Façon- 
waaren, auch mit Säumen oder Nähten, oder — zur Verhin 
derung des Auftrennens — mit Einfassungen von schmalem 
Band, ferner mit den zum Gebrauche erforderlichen gewöhn 
lichen Zuthaten, als: benähten Knopflöchern. Knöpfen, 
Schlingen, Hafteln, Schnallen. Lederriemen, einfachen Zug 
schnüren, Quasten, Bingen u. dgl. versehen, selbst wenn die 
selben durch Zusammensetzen einzeln hergestellter Theile 
(ohne eigentlichen Zuschnitt) die Form von Kleidern, jedoch 
noch keinen besonderen Aufputz von anderen Stoffen erhalten 
haben. 
Frottirhandscbuhe und Frottirtücher oder andere Gegen 
stände aus Bändern oder Schnüren, kettenartig geflochten 
(zellenförmig gestrickt), Hängematten und andere geknüpfte 
Netze, soweit sie nicht zu den Seilerwaaren gehören oder 
sonst im Tarife namentlich ausgenommen sind, werden ehen- 
falls zu den Wirkwaaren gerechnet. 
Unter undichten Geweben werden nur jene aus 
feinen Garnen verstanden, die entweder ein vollkommen 
durchsichtiges Gitterwerk bilden, oder welche auch nur in 
der Kette. oder im Einträge regelmässig wiederkehrende 
Zwischenräume haben, die grösser sind als die Dicke eines 
der verwebten Fäden. 
Gitter, Netze und ähnliche Erzeugnisse aus groben Gar 
nen, ferner lose gewebte (schüttere, fadenscheinige) Stoffe, 
welche kein regelmässiges Gitterwerk darstellen, auch ihrer 
Natur nach nicht als undichte vorzukommen pflegen, wie 
z. B. Orleans, Futterstoffe und ähnliche schlichte, oft ganz 
dünne und leicht gefertigte Zeuge, sowie Wirkwaaren und 
gekreppte (geschlängelt verzogene, dampfgekranste) Gewebe 
(mit Ansnahme der gekreppten Gaze, Kreppflor), deren gitter 
artige Beschaffenheit nur bei mechanischer Ausdehnung wahr 
nehmbar wird, worden nicht als undichte Gewebe im Sinne 
des Tarifs angesehen. 
j /
	        

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