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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
845056654
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50651
Document type:
Monograph
Title:
Rapport sur l'organisation de l'enseignement industriel en Allemagne et en Suisse
Place of publication:
Paris
Publisher:
Impr. Impériale
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (448 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Rapport particulier sur les établissements d'enseignement en Suisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

172 
bei 10 ständiger Arbeitszeit. Bei weißen Schaffellen steigt die Zahl 
auf 140 pro Woche. 
Vergleicht man damit eine Leistungsfähigkeit um die Wende des 
18. Jahrhunderts: In Erlangen gerbten 1792 7 Meister mit 28 Ar 
beitern 143000 Ziegenfelle x ). Unter der berechtigten Annahme, daß 
die Meister sich an der Arbeit beteiligt haben, berechnet sich die wöchent 
liche Leistung pro Mann auf 78 Felle, allerdings bei mindestens 
12 ständiger Arbeitszeit, so daß in 10 Stunden deren 65 geliefert worden 
wären. Wir haben demnach durch die Maschine und im fabrikmäßigen 
Betrieb eine Steigerung von höchstens 65 auf 100 oder um mindestens 
54 °/ 0 , wobei immer noch zu berücksichtigen ist, daß ein großer und sehr 
zeitraubender Teil der Zurichterei mit der Hand besorgt wird. Die 
Felle werden mit der Hand gestollt und mit der Hand überlassen, die 
Leistungsfähigkeit eines Zurichters am Stollpfahl beträgt beim Stollen 
ca. 80—100 Stück, beim Überlassen 100—125 Stück in 10 Stunden. 
Die Leistungsfähigkeit einer Stollmaschine mit einem Mann Bedienung 
beträgt in der gleichen Zeit 500—600 Felle, also etwa das sechsfache, 
so daß bei Einführung solcher Maschinen die wöchentliche Durchschnitts 
leistung eines Mannes von 100 Fellen auf 143 steigen würde. Damit 
würde der Maschinenbetrieb gegenüber dem Handwerk eine Steigerung 
der Leistungsfähigkeit von mindestens 220 °/ 0 erzielen; man sieht also 
daraus, wie ungeheuer wichtig es ist, was schon eingangs betont wurde, 
und worauf auch für das Arbeitssystem jeder einzelnen Maschine hin 
gewiesen wurde, daß eine Harmonie zwischen der zur Durchführung 
der einzelnen Prozesse nötigen Zeitdauer vorhanden ist, daß die Ge 
samtheit aller Operationen im neuen Takte der neuen Technik vor sich 
geht. Für die einzigen Operationen des Stollens und Überlassens muß 
eine Fabrik ein ganzes Heer hoch bezahlter Zurichter halten, und viel 
höher noch als die Steigerung der Leistungsfähigkeit sich berechnet, 
würde sich die Ersparnis an Arbeitslöhnen ergeben; man sieht daraus, 
welch ungeheure Schwierigkeiten sich der Einführung wirklich rationell 
arbeitender Stoll- und Zurichtemaschinen zurzeit noch entgegenstellen 
müssen. 
-) Schanz 1884, S. 83.
	        

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International Trade. Macmillan, 1927.
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