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Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen

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Bibliographic data

fullscreen: Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen

Monograph

Identifikator:
870052624
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-491
Document type:
Monograph
Author:
Zeitz, Karl http://d-nb.info/gnd/13395689X
Title:
Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchdruckerei Gebr. Unger
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (61 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
8. Schlußwort
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen
  • Title page
  • Contents
  • 1.Die Erhöhung der Brausteuer und deren Folgen
  • 2. Brausteuer und Gastwirte
  • 3.Die Brausteuer als Konsumsteuer. Bier und Brandweinkonsum
  • 4.Die Übergangsabgabe
  • 5.Die Staffelung
  • 6.Das Surrogatverbot
  • 7. Die Vermahlungssteuer
  • 8. Schlußwort

Full text

43 
Die Trinkerleistung in den Bierpalästen ist ja eine recht 
achtenswerte. Und doch hält das keinen Vergleich aus mit 
dem großen Verbrauch der nach vielen Millionen zählenden 
weniger Bemittelten. Nicht die Einzelleistung macht es da, 
hier entscheidet die Masse. In den Luxuskneipen spielt das 
Geld keine Rolle, in den Kneipen der kleinen Leute entscheiden 
die Pfennige. Norddeutschland stellt ungefähr 44 Millionen 
Hektoliter Bier her, Bayern führt ungefähr 2 l / 8 Millionen 
Hektoliter Bier ein. In diesem Verhältnis ungefähr mag der 
Verbrauch der Bemittelten zu dem der weniger Bemittelten 
stehen. In den Luxuskneipen, deren Zahl nur sehr gering 
ist im Vergleich zu den anderen, gibt man, wie gesagt, auch 
noch Trinkgelder. Wie steht dies aus bei den vielen Tausenden 
von Gastwirten, die das andere Publikum zu bedienen 
haben? Fragt mau diese Wirte, wie es gehe, erhält man in 
unglaublich vielen Fällen die Antwort: „Nun, man könnte 
sich wohl durchschlagen, wäre nur nicht die viele Pumperei 
mit ihren großen Verlusten. Schon im Wirtschaftsbetrieb 
selbst hat man Schaden genug, immer wieder gehen „sie" mit 
ein paar Glas Bier durch." So sicht es aus in der weitaus 
größten Anzahl von Kneipen. Will man hier richtig urteilen, 
muß man auf die Verhältnisse des kleinen Mannes bezug 
nehmen, der mit Pfennigen rechnet. 
Fassen wir früher Gesagtes in einige Sätze zusammen: 
Es unterliegt gar keinem Zweifel, daß leichtes, ge 
sundes Bier die Schnapspest am wirksamsten bekämpft. 
Es ist unrichtig, zu behaupten, daß man damit nur den Teufel 
austreibe durch den Beelzebub. Werden Getränke mit einem 
Alkoholgehalt bis zu 50 pCt. und mehr verdrängt — da, wo 
sie verdrängt werden dürfen — durch Getränke mit einem 
Alkoholgehalt von 3—4 pCt., auch wohl 5 pCt., so bringt 
dies unzweifelhaft einen Fortschritt. Wird die Wirkung des 
Surrogatverbots in dieser Richtung ja auch weit überschätzt, 
so wird dieses vielleicht doch auch hierbei etwas mithelfen. 
Könnte man Getränke geben — und die Bierbrauerei sucht 
danach — welche noch geringeren Alkoholgehalt zeigen, so würde 
dies ein weiterer Fortschritt sein. Nur dürften es nicht aus 
Eis gekühlte und bis zu 2 pCt. Alkohol enthaltende Brausen 
sein. Wie die Wiederverkäufer wissen, verderben derartige 
Getränke im Handumdrehen. Mit diesen Getränken könnte 
nur noch mehr Unheil angerichtet werden. 
Die Mittelstandspolitik kann durch hohe Staffe 
lung nicht gefördert werden. In den vorausgegangenen 
Ausführungen hierüber gaben wir nur die Erklärung zu den 
da vorliegenden Zahlen. Diese Zahlen selbst reden eine genügend 
beweiskräftige Sprache. Zn hohe Spannung bringt nur 
Nachteil für Groß und Klein, sie führt den kleinen und mittleren
	        

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Die Geplante Erhöhung Der Brausteuer Für Das Norddeutsche Braugewerbe Und Deren Folgen. Buchdruckerei Gebr. Unger, 1906.
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