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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
875732070
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2128
Document type:
Monograph
Author:
Sagorsky, Simon http://d-nb.info/gnd/126895481
Title:
Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1908
Scope:
1 Online-Ressource (II, 208, V Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel V. Lohnverhältnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

152 
mittel mit, dass ihnen diese Nahrung nicht nur für den ganzen Weg 
bis zu den Arbeitsorten, sondern im Notfälle auch für die Heimreise 
ausreicht. 
Die Nahrung besteht also aus Zwieback, aus Mehl für Mehlklöss- 
chen, aus Grütze und Fett. Dies ist die Nahrung, mit der sich die 
Bauern aus den nächsten kleinrussischen Gouvernements (Ukraiaa) 
versehen. 
Noch dürftiger ist die Nahrung der aus Zentralrussland kommenden 
Arbeiter, die nur Weizengrütze, Brot oder Zwieback mitführen. 
Auf der Wanderschaft essen die Wanderarbeiter dreimal: in der 
Frühe, bevor sie sich auf den Weg machen, dann um die Mittagszeit 
— 12 Uhr — und das letztemal abends. Jedesmal werden zur Abwechs 
lung entweder Brei oder Mehlklösschen gemacht. 
Zu jeder Mahlzeit gibt jeder den gleichen Anteil her. Mit Mehl, 
Fett und Grütze wird sehr ökonomisch verfahren, da sie als teure Pro 
dukte gelten. Am meisten werden Zwiebacke konsumiert. Sie bilden 
das Hauptnahrungsmittel der Wanderarbeiter. Man füllt die Säcke voll 
Zwieback, sodass oft die Hälfte des Sackes nicht aufgegessen wird; auch 
Tee wird getrunken. Die Arbeiter tragen in ihren Rucksäcken Blech 
teekannen, die sie auf den Eisenbahnstationen mit heissem Wasser füllen, 
um sich Tee zu bereiten. Das kommt aber nicht sehr oft vor, da viele 
Arbeiter entfernt von der Eisenbahnlinie wandern oder auf eine Eisen 
bahnstation kommen, wo kein Buffet vorhanden ist. Dann müssen sie 
sich mit Zwieback und Brei begnügen. Das Wasser finden sie in den 
Dörfern, wo aber die Dörfer ziemlich weit von einander entfernt liegen, 
trinken die Wanderarbeiter das Wasser aus den Flüssen, oft auch aus 
sehr unreinen Wasserbrunnen. 
So ernähren sich die Wanderarbeiter während ihres Wanderns. Aber 
auch nicht alle. Manche müssen als Bettler wandern. —- So hatten von 
den 8516 auf einer Naturalverpflegungsstation im Jahre 1905 eingetragenen 
Arbeitern als Nahrungsmittel bei sich: Brot 7,41 %, Brot und Fett 8,29 °/o, 
Brot und Zuspeise 5,32 °/o. «Im Namen Jesu Christi», d. h. als Bettler, 
ernährten sich 2,36%, keine Nahrungsmittel hatten 19,34% (von 59,75 % 
fehlen die Angaben). Bei den Wanderarbeitern aus einzelnen Gouverne 
ments werden diese Zahlen noch grösser. So z. B. hatten keine Nahrungs 
mittel von den Arbeitern aus dem Gouv. Orel 42,94 %, von denen aus 
dem Gouv. Kursk 51,35 °/o, aus Tschernigow 50,56%. Als Bettler wan- 
derten von den Arbeitern aus dem Gouv. Orel 14,79 °/o, aus Tschernigow 
14,59%.
	        

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Die Arbeiterfrage in Der Südrussischen Landwirtschaft. Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung, 1908.
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