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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
875732070
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2128
Document type:
Monograph
Author:
Sagorsky, Simon http://d-nb.info/gnd/126895481
Title:
Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1908
Scope:
1 Online-Ressource (II, 208, V Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel V. Lohnverhältnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

155 
sind voll Würmer.') Die Arbeitgeber kaufen entweder angefaultes Fleisch 
oder sie verbrauchen die kranken, notgeschlachteten Schafe oder Schweine 
als Nahrungsmittel für die Arbeiter. Das Brot, das von den Arbeitern 
«Mist» genannt wird, ist «schwärzer als Erde» und vertrocknet. Es wird 
aus Kleien oder aus Mehl von Getreiderückständen gefertigt, die beim 
Schwängen des Getreides von der Putzmaschine ausgeschüttet werden. 
Küchenschaben und andere Insekten bilden keine seltene Zugabe! Kar 
toffeln werden mit den Schalen gekocht. Alles wird sehr unrein in alten 
Gefässen und Kochtöpfen zubereitet, die mehrere Wochen nicht geputzt 
werden.» 2 ) Am scheusslichsten ist das Wasser, das die Arbeiter trinken 
müssen. Da, wo Wasserquellen sind, wird das Wasser aus diesen 
Quellen in unreinen Töpfen den Arbeitern auf das Feld gebracht. In den 
südlichen Steppen sind aber die Wasserquellen sehr selten. Da errichten 
die Arbeitgeber einen künstlichen Wasserbehälter, indem sie ein mittel 
grosses Bassin im Boden ausgraben. Das Bassin wird mit Ziegel und 
Zement gepflastert. Man bringt das Wasser aus entfernteren Wasser 
quellen herbei und giesst es in ein solches Bassin hinein. Das Wasser 
dient einige Wochen, «ln den heissen Tagen» — schreibt der Arzt — 
«stinkt das Wasser so stark, dass es unmöglich ist, es zu trinken, oder 
auch nur als Waschwasser zu gebrauchen.» 
Dank solchen Nahrungszuständen finden sich auch unter den ein 
heimischen, besonders unter den ständigen Arbeitern viele Kranke. So 
berichtet man aus dem Gouv. Ekaterinoslaw, dass im Kreise Alexandrowsk 
die Zahl der an Skorbut leidenden Arbeiter die Zahl der überhaupt an 
dieser Krankheit Leidenden in den drei benachbarten Gouvernements 
übertrifft. Zur Zeit der Arbeit werden manchmal mehr Arbeiter krank, 
als beim Wandern. Es kommt zwischen Arbeitern und Arbeitgebern sehr 
häufig zum Streit der schlechten Nahrungsmittel wegen. 
§ VII. Wohnungsverhältnisse. 
1. Wohnungsverhältnisse der Wanderarbeiter. 
Es ist etwas schwer, von den Wohnungen der Wanderarbeiter 
zu sprechen, da sie auf der Wanderung fast gar keine Wohnungen 
haben. 
Vor der Auswanderung aus ihren Heimatdörfern müssen die Bauern, 
besonders in den zentralrussischen Gouvernements, — um die Geldmittel 
q «Nascha Scliisn» 1906 N. 241: Die Landarbeiter in Südrussland. 
2) a, a. D.
	        

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Die Arbeiterfrage in Der Südrussischen Landwirtschaft. Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung, 1908.
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