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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
875732070
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2128
Document type:
Monograph
Author:
Sagorsky, Simon http://d-nb.info/gnd/126895481
Title:
Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1908
Scope:
1 Online-Ressource (II, 208, V Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel V. Lohnverhältnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Brücken des Mittelalters. 383 
so wird das Lehrgerüst entfernt. Zu diesem Zwecke wird dieser Theil so angeordnet, 
daß er etwas gesenkt werden kann, wodurch das Gewölbe sich selbst tragen muß. Die 
Senkung bewirkt man in der Weise, daß man die Ständer des Lehrgerüstes in Sand 
töpfe stellt und den Sand bei der Senkung herausfließen läßt, oder in der neueren Zeit 
meistens dadurch, daß man Hebeschrauben verwendet, die bei dem Ausrüsten gleichmäßig 
niedergedreht werden 
(Abb. 393). 
Der Unterneh 
mungsgeist und Wage 
mut der Römer schuf 
Brücken bis 37 na 
Spannweite, d.h. Weite 
der Brückenöffnung. 
Mit dem Niedergänge 
des römischen Reiches 
sah Europa während 
vieler Jahrhunderte 
derartige großartige 
Bauten nicht mehr 
entstehen. Die beiden 
bedeutendsten Schö 
pfungen auf diesem Ge 
biete brachten in der 
Folgezeit die Goten her 
vor, wenigstens werden 
die Aquädukte von Spo- 
leto und Lissabon diesem 
Volke zugeschrieben. 
Diese Bauten dienten, 
wie zahlreiche derartige 392 - Krgmentgrwülbe. 
Römerwerke (genannt 
seien die Aquädukte bei 
Rom, Tarragona, Me- 
rida, Segovia, Lyon, 
Aspendus, Karthago, 
Mitylene, Antiochia, 
Rietz und der Pont du 
Gard), derÜberführung 
des . den Städten zu 
geleiteten Wassers über 
iiefe Schluchten. 
Während in der 
ersten Hälfte des Mittel- 
alters die Schöpfungen 
der Brückenbaukunst in 39». Lehrgerüst, 
btelen Teilen Europas 
vicht nur sehr gering an Zahl waren, sondern auch deren Wert kein hoher war, ent 
standen in verschiedenen Teilen der übrigen Erde in diesem Zeitraume manche bedeutenden 
Werke dieser Art. So wurden in Kleinasien durch die byzantinischen Kaiser eine große 
Zahl Brücken erbaut; genannt seien die Brücke der heiligen Sophia und die Brücke 
über den Rhyndacus. In späterer Zeit schufen hier die Türken manchen imposanten 
Vrückenbau, so die Brücke über den Halys bei Köprü-Köi (Abb. 394) und die Brücke 
doi Angora. Ersterer Bau hat zehn, letzterer sieben Bogenöffnungen. Als geschickte 
Vrückenbauer dieser Zeit müssen besonders die Perser und Araber genannt werden.
	        

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Régime Des Chambres de Commerce. Libr.-impr. réunies, 1894.
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