Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
875732070
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2128
Document type:
Monograph
Author:
Sagorsky, Simon http://d-nb.info/gnd/126895481
Title:
Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1908
Scope:
1 Online-Ressource (II, 208, V Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

«WKJ—— 
— 167 — 
kräften. In der Tabelle LXXXIX sind die Tagelöhne für Heuernfearbeiten 
und die Schwankungen der Heuernte in den Jahren 1885—1904 an 
gegeben. 
Noch interessanter sind die Bewegungen der Tagelöhne zur Zeit 
der Qetreideerntearbeiten im Verhältnis zu den Schwankungen der Ge 
treideernte. Wie man aus der Tabelle XC und Diagramm sieht, laufen 
die Schwankungen der Tagelöhne und der Getreideernte vollständig 
parallel. Die höchsten Tagelöhne kommen auf die Jahre der reichlich 
sten Getreideernten, die niedrigsten Tagelöhne auf die Jahre der grössten 
Missernten. Die Zeit der Getreideernte ist die Zeitperiode, wo die Ar 
beitskräfte am notwendigsten, wo die Arbeiten am schwersten und am 
dringlichsten sind. Jede Minute des Versäumens kann sehr leicht grossen 
Schaden verursachen. Zu dieser Zeit wird ein Mangel an Arbeitskräften 
am stärksten empfunden, die Gutsbesitzer sind geneigt, grössere Löhne 
zu bezahlen, nur um sich die nötigen Arbeitskräfte zu verschaffen. Zur 
Zeit der grossen Ernte werden die Arbeiter am dringendsten gesucht, 
und mögen noch so viele Massen hinströmen, Sie können alle Arbeit 
finden. In den Jahren der Missernte werden die Arbeiter überzählig; 
man verrichtet die Mehrzahl der Arbeiten teils mit Hilfe der einheimischen 
Arbeiter oder des Gesindes, teils mit Hinzuziehung von Monats- und 
Jahresarbeitern. Diese völlige, ausgeprägte Abhängigkeit der Arbeits 
löhne zur Zeit der Heu- und insbesondere der Getreideernte von den 
Zuständen der Ernte resp. Missernte in demselben Jahr äussert sich auch 
in den Schwankungen der Frist- und Monatslöhne. 
Wie wir schon aus der Betrachtung der Fristlöhne gesehen haben, 
schwanken diese bedeutend. Da die Fristarbeiter am meisten für die 
Heu- und Getreideernten gedungen werden, so spielt in der Feststellung 
der Höhe der Fristlöhne der Zustand der Heu- resp. Getreideernte die 
wichtigste Rolle. Auch auf die Frist- und Monatslöhne (in den Fällen, 
wenn diese letzten nicht für Dienstboten, sondern für Feldarbeiter bezahlt 
werden) wirkt der Bedarf der Gutsbesitzer an Arbeitskräften. Dadurch 
ist die Eigentümlichkeit in den Schwankungen der Fristlöhne zu erklären, 
die wir bei ihrer Betrachtung gesehen haben. Wie schon oben gezeigt, 
stehen manchmal die Fristlöhne für einen kürzeren Zeitraum höher, als 
die für einen längeren. So z. B. werden oft die Arbeiter, die sich vom 
Mai oder sogar vom Juni bis zum 1. Oktober verdingen, besser bezahlt, 
als die Arbeiter, die sich schon im März oder April verdungen haben. 
Dies erklärt sich daraus, dass im März oder April die Ernteaussichten 
und der Bedarf an Arbeitskräften noch ungewiss sind. Da die Arbeiter 
sich fürchten, die Arbeitsgelegenheit zu versäumen, sind sie bereit, sich
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Arbeiterfrage in Der Südrussischen Landwirtschaft. Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung, 1908.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.