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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
875732070
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2128
Document type:
Monograph
Author:
Sagorsky, Simon http://d-nb.info/gnd/126895481
Title:
Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1908
Scope:
1 Online-Ressource (II, 208, V Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

182 
/ 
wenn auch nur vorübergehend, vereint und als ein Ganzes den Arbeit 
gebern gegenüber. Die letzten Jahre bilden in der südrussischen Land 
wirtschaft eine Periode der fortwährenden, planmässig organisierten Land 
arbeiterstreiks. 
Das bewog die Arbeitgeber, auf eine beschleunigte Veröffentlichung 
des neuen Gesetzes über die Landarbeiter zu dringen. Schon von An 
fang an waren die Gutsbesitzer mit dem Gesetz vom Jahre 1886 un 
zufrieden. Durch ihre Forderungen, Denkschriften und Resolutionen auf 
allen landwirtschaftlichen Kongressen angetrieben, bemühte sich die Re 
gierung, ein neues Gesetz über die Landarbeiter auszuarbeiten und in 
verschiedenen Kommissionen beraten zu lassen. Seit den 90er Jahren 
war immer eine Kommission vorhanden, die sich mit dem Gesetz über 
die Landarbeiter beschäftigte. Die Berichte dieser Kommissionen wurden 
unter alle Semstwos, landwirtschaftliche Gesellschaften und private Lati 
fundienbesitzer verteilt, um deren Gutachten zu hören. Die Meinungen 
gingen so schroff auseinander, dass der Gesetzentwurf nicht zum Ab 
schluss gebracht werden konnte. 
Das alte Gesetz vom Jahre 1886 fanden die Gutsbesitzer besonders 
deshalb unbefriedigend, da die den Arbeitern angedrohte Strafe für das 
willkürliche Verlassen des Dienstes nur einen Monat Haft betrug. Ab 
gesehen von wenigen Ausnahmen, die die liberalen Semstwos bildeten, 
war es fast die allgemeine Forderung, einige Artikel des Strafgesetzbuches 
auf den 'Kontraktbruch der Arbeiter auszudehnen. Man wollte die Ver 
letzung des privatrechtlichen Vertrages durch das öffentlich-recht 
liche Strafgesetz bestrafen! 
Und diese Bestrebungen der Gutsbesitzer sind jetzt erreicht. Am 
15. April 1906 hat die Regierung ein neues Gesetz über die Landarbeiter 
veröffentlicht, das offiziell «Massnahmen gegen die Streiks der Land 
arbeiter» genannt wird. Unter dem Einfluss der Agrarbewegungen erst 
in der letzten Zeit in Eile ausgearbeitet, bezweckt das Gesetz einerseits 
die Streiks der Landarbeiter zu unterdrücken, anderseits die Gutsbesitzer 
in dem Kampfe, den die Bureaukratie mit dem russischen Volke führt, 
an die Seite dieser zu locken. 
Für das willkürliche Verlassen seines Arbeitgebers wird jetzt der 
Arbeiter mit 13 Monaten Gefängnis bestraft. Jede Organisation der 
Landarbeiter wird strengstens untersagt. Die Teilnehmer an einer Arbeiter 
koalition, die auch den Streik als Mittel für die Wahrung ihrer Interessen 
bezweckt, werden mit Festung von 16 Monaten bis zu 4 Jahren, im 
letzten Falle auch mit dem Verlust einiger besonderer Rechte bestraft. 
/
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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