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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
875732070
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2128
Document type:
Monograph
Author:
Sagorsky, Simon http://d-nb.info/gnd/126895481
Title:
Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1908
Scope:
1 Online-Ressource (II, 208, V Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

536 
Siebter Abschnitt 
Arbeit natürlich teurer sein. ... Man betrachte nur die haar 
sträubende Masse von Ueberflüssigkeiten („heap of superfluities‘) 
die unsere Manufakturarbeiter verzehren, als da sind Branntweiß 
Gin [Wacholderschnaps], Tee, Zucker, fremde Früchte, starke 
Bier, gedruckte Leinwand, Schnupf- und Rauchtabak usw.“ 
Er zitiert die Schrift eines Fabrikanten von Northamptonshire® 
der mit himmelwärts schielendem Blick jammert: „Arbeit ist eil 
ganzes Dritteil wohlfeiler in Frankreich als in England: denn die 
Französischen Armen arbeiten hart und leben dürftig an Nahrunf 
und Kleidung, und ihr Hauptkonsum sind Brot, Früchte, Kräuter 
Wurzeln und getrockneter Fisch; denn sie essen sehr selten Fleisch 
und wenn der Weizen teuer ist, sehr wenig Brot.“ ®* „Wozu“, gähr 
der Essayist fort, „wozu noch kommt, daß ihr Getränk aus Wass“ 
besteht oder ähnlichen schwachen Flüssigkeiten, so daß sie 2 
der Tat erstaunlich wenig Geld ausgeben. . .. Ein derartiger Zu 
stand der Dinge ist sicherlich schwer herbeizuführen, aber er is 
nicht unerreichbar, wie seine Existenz sowohl in Frankreich al 
Holland schlagend beweist.“ ® 
Heute [1873] sind wir erheblich weiter, dank der internationale 
Konkurrenz, der durch die Entwicklung der kapitalistischen Pre 
duktionsweise die Arbeiter des ganzen Erdballs unterworfen wur 
den. Heute handelt es sich nicht mehr darum, die englisch® 
Löhne auf das Niveau der Löhne des europäischen Festland® 
herabzudrücken, sondern darum, das europäische Niveau in ein 
näheren oder ferneren Zukunft auf das chinesische Niveau heral” 
steigen zu lassen. Dies die Perspektive, die Herr Stapleton, Mit 
glied des englischen Parlaments, vor seinen Wählern in eind 
Rede über den Preis der Arbeit in der Zukunft entwickel® 
„Wenn China“, sagte er, „ein großes Industrieland wird, seh 
ich nicht ein, wie die industrielle Bevölkerung Europas del 
Kampf aushalten könnte, ohne auf das Niveau ihrer Konkurrent? 
herabzusteigen.“ („Times“, 3. September 1873.) ) 
Zwei Jahrzehnte nach dem oben zitierten Essay von 1770 ver 
folgte ein amerikanischer Humbug, der baronisierte Yankee Ben 
jamin Thomson (alias Graf Rumford), dieselbe menschenfreu? 
liche Richtung mit großem Wohlgefallen vor Gott und den Mensch“ 
Seine „Essays“ sind ein Kochbuch mit Rezepten aller Ark, r 
Surrogate an die Stelle der teuren Normalspeisen des Arbeit”, 
zu setzen. Ein besonders gelungenes Rezept dieses wunderlicht 
„Philosophen“ ist folgendes: „5 Pfund Gerste, 5 Pfund Mais. f 
51 Ebenda, S. 44, 46. ran 
52 Der Fabrikant von Northamptonshire begeht einen im Herzensdrt 4 
entschuldbaren frommen Betrug. Er vergleicht angeblich das Leb®3 „40 
lischer und französischer Manufakturarbeiter, schildert aber, wie er m 
in seiner Verdadderung selbst gesteht, mit den eben zitierten Worten 
zösische Agrikulturarbeiter! 
53 Fhenda, S. 70. 71.
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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