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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
875732070
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2128
Document type:
Monograph
Author:
Sagorsky, Simon http://d-nb.info/gnd/126895481
Title:
Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1908
Scope:
1 Online-Ressource (II, 208, V Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

99 
hervor. Bevor wir aber das untersuchen, wollen wir zunächst die Grund 
besitzverteilung nach den Grössenklassen betrachten. Infolge des exten 
siven Wirtschaftssystems wird in den südrussischen Gouvernements der 
Grundbesitz in folgende Grössenklassen geteilt: bis 100 Dess. Klein 
grundbesitz, von 100—1000 Dess. Mittelgrundbesitz und über 1000 Dess. 
Grossgrundbesitz. ’) 
Wenden wir eine solche Einteilung des Grundbesitzes in Grössen- 
ldassen an in Bezug auf die Angaben über die Jahre 1877—1878, so 
sehen wir, dass die Zahl der Kleingrundbesitzer 75 Prozent, die der Mittel 
grundbesitzer 23,5 Prozent und der Grossgrundbesitzer circa 1,5 Prozent 
der gesamten Zahl der Grundbesitzer betrugen. Die Verteilung nach 
der Fläche beweist eine grosse Konzentration des ländlichen Grund 
eigentums. So befand sich zum mindesten drei Viertel der Gesamtfläche 
in der Hand der Grossgrundbesitzer, dagegen besassen die Mittelgrund 
besitzer 21,6 Prozent und die Kleinbesitzer 2,8 Prozent der Gesamtfläche. 
Der Prozentsatz der Kleingrundbesitzer ist ein bedeutender in allen neu 
russischen Gouvernements, indem er zwischen 39,9 Prozent im Gouver 
nement Ekaterinoslaw und 86,5 Prozent in Taurien schwankt. Dagegen 
beträgt die Fläche des sich in ihrer Hand befindenden Grundeigentums 
von 2,1 Prozent im Gouvernement Ekaterinoslaw bis 3,6 Prozent im 
Gouvernement Cherson. Auch die Zahl der Mittelgrundbesitzer verteilt 
sich in den einzelnen Gouvernements ziemlich ungleichmässig. In Taurien 
beträgt sie 8,8 Prozent, dagegen im Gouvernement Ekaterinoslaw 
42,8 Prozent der gesamten Zahl der Grundbesitzer. Der Fläche nach 
verteilt sich der Mitteigrundbesitz viel gleichmässiger und schwankt 
zwischen 14 Prozent in Taurien und 25,8 Prozent im Gouvernement 
Cherson. 
Endlich gehen wir auf den Grossgrundbesitz über. Die grösste 
Konzentration des ländlichen Grundeigentums besteht im Gouvernement 
Taurien. Der Zahl der Grossgrundbesitzer nach steht Taurien an letzter 
Stelle, dagegen an erster Stelle der Fläche des in der Hand der Grund 
herren sich befindenden ländlichen Grundeigentums nach. Die Zahl der 
ersten betrug 4,7 Prozent der gesamten Zahl der Grundbesitzer, die 
Fläche des Grossgrundbesitzes dagegen 82,7 Prozent des gesamten Grund 
eigentums. In den übrigen Gouvernements beträgt die Zahl der Gross 
grundbesitzer nicht mehr als ein Sechstel der gesamten Zahl der Grund 
besitzer, dagegen die Fläche des Grossgrundbesitzes etwa drei Viertel 
der gesamten Fläche des Grundeigentums. 
') Siehe: Karischew, Die Arbeit, ihre Bedeutung und Anwendungsbedingungen in der 
Produktion. S. 135, — Fortunatow, Die Statistik des Grundbesitzes in Russland.
	        

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Die Arbeiterfrage in Der Südrussischen Landwirtschaft. Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung, 1908.
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