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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
875732070
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2128
Document type:
Monograph
Author:
Sagorsky, Simon http://d-nb.info/gnd/126895481
Title:
Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1908
Scope:
1 Online-Ressource (II, 208, V Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

41 
befindlichen Bauern kauften, nur einen unbedeutenden Bruchteil aus. 
In Bessarabien waren es 4,3%, in Cherson 7,9%, in Taurien 2% 
und in Ekaterinoslaw 22,4%. Es ergibt sich also, dass der grösste 
Teil von den Bauern gekauft wird, die im Besitze der Schollen über 
3 Dess. waren, d. h. der Minimalscholle, die die Reform vom 19. Februar 
1861 bestimmt hat. Die Zahl der Bauern, die weniger als den nor 
malen Bodenanteil besitzt, betrug im Jahre 1892 in Bessarabien 
21,5%, im Qouv. Cherson 25,9%, in Taurien 30,3% und im Gouv. 
Ekaterinoslaw 29,7 % der gesamten männlichen Bauernbevölkerung. 
Es ergibt sich also aus all dem Erörterten: Trotz der Abnahme der 
Landanteile auch bei den Bauern, denen im Jahre 1861 die höchsten 
Anteile zugewiesen waren, und trotz einer starken Zunahme derjenigen 
Bauern, die überhaupt sehr ungenügende Landanteile besitzen, ist die 
Menge des Landes, das die Bauern, die nicht einmal eine Maximalscholle 
besitzen, mittels der Bauernbank kauften, unbedeutend.^ 
Vergleicht man die Menge des durch Kaufverträge ohne Hilfe der 
Bauernbank gekauften Landes mit derjenigen, die mit ihrer Hilfe gekauft 
wurde, so ergibt sich, dass die letzte durch die erste bedeutend über 
troffen wird. So wurde von den Bauern gekauft in den Jahren 1888 
bis 1897 in taus. Dess. in Bessarabien 58,7, im Gouv. Cherson 180,7, 
in Taurien 95,2, im Gouv. Ekaterinoslaw 160,1, im Dongebiet 120,4. 
Die geringe Rolle, die die Bauernbank für die Beseitigung des 
Landhungers gespielt hat, wurde neulich von einem Sachkundigen, wie 
Herrn Kutler, dem gewesenen Minister der Landwirtschaft, der eine 
Zeit lang an der Spitze der Verwaltung der Bauernbank stand, besprochen. 
«Die Hauptoperationen der Bauernbank haben zu einer Steigerung der 
Bodenpreise geführt, wegen der Konkurrenz unter den verschiedenen 
Schichten der bäuerlichen Bevölkerung, — unter den Klein- und Mittel 
besitzern, den besitzlosen und den wohlhabenden. In diesem Kampfe 
siegten naturgemäss die Stärkeren. Die Versuche der Bauernbank, sich 
auf die Seite der mehr unter dem Landhunger Leidenden zu stellen, 
führten nicht zu dem gewünschten Ergebnisse. Schliesslich erwarben 
die Klein- und Parzellenbesitzer nur ausnahmsweise Land, viel öfter 
wurden die für sie notwendigen Grundstücke von anderen Elementen 
der bäuerlichen Bevölkerung gekauft und die Lage der Kleinbesitzer 
wurde nur verschlimmert.» 
So hat der Erwerb des Landes sowohl mittels der Bauernbank, wie 
auch durch Kaufverträge die Umschichtung verstärkt und den mittleren 
bäuerlichen Besitz vermehrt, dagegen die Besitzlosigkeit der Bauern in 
.sehr geringem Masse beseitigt,
	        

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Die Arbeiterfrage in Der Südrussischen Landwirtschaft. Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung, 1908.
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