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Die Handelskammern

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Bibliographic data

fullscreen: Die Handelskammern

Monograph

Identifikator:
87637500X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1772
Document type:
Monograph
Title:
Die Handelskammern
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Georg Reimer
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 121 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Amerika
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Handelskammern
  • Title page
  • Contents
  • Europa
  • Amerika
  • Asien
  • Afrika
  • Australien

Full text

95 
meist die Namen Chamber of commerce oder Board of trade. In 
New Yorknnd einer Reihe von anderen Städten bezeichnet Chamber 
of commerce eine Vertretung der allgemeinen Handelsinteressen, 
während unter einem Board of trade eine Institution verstanden 
wird, welche die Vertretung der Interessen der am Orte arbeiten 
den Mitglieder zur Aufgabe, bisweilen sogar nur ganz be 
stimmte Interessen der Mitglieder (z. B. Kreditversicherung) im 
Auge hat. In New York nimmt die Chamber of Commerce die 
großen, allgemeinen Handelsinteressen wahr; ein Board of trade 
and Transportation widmet sich den Interessen des örtlichen 
Handels- und Verkehrslebens; daneben bestehen die Börsenvereine 
der Stock Exchange, der Produce Exchange, der Cotton-Ex 
change usw., welche sich als Spezial Vertretungen ihrer Branchen 
betrachten und die Interessen ihrer Mitglieder, besonders durch 
Ermöglichung von Börsenversammlungen und Erleichterung des 
Telegraphen- und Telephonverkehrs, fördern. — An manchen Orten 
ist jedoch unter einem Board of trade auch eine Vertretung der 
allgemeinen Handelsinteressen zu verstehen, wie in Chicago und 
Philadelphia; und umgekehrt bezeichnet Chamber of commerce 
an manchen Orten, z. B. Albany, eine Institution, welche sich rein 
örtlichen Interessen widmet. Bisweilen finden sich Körperschaften 
beider Bezeichnungen in einer Stadt, ohne in ihrem Programm 
wesentliche Verschiedenheiten zu haben; neben ihnen findet sich 
möglicherweise dann noch eine Merchants’ Association mit ganz 
ähnlichem Programm. Außer diesen Vertretern allgemeiner Han 
del sin teressen gibt es, ohne die Möglichkeit genauerer Abgrenzung, 
Körperschaften zur Förderung von lokalen Zwecken oder auch 
von mehr oder weniger speziellen Brancheninteressen. 
Bei aller Verschiedenheit in Bezeichnung, Verfassung und 
Aufgabenkreis haben die Handelsvertretungen der Vereinigten 
Staaten, oder wenigstens die größeren unter ihnen, in der Regel 
eines gemeinsam, das Prinzip der beschränkten Mitgliederzahl. 
Die Folge dieses Systems des numerus clausus ist, daß die Mit 
gliedschaft ein wertvolles und kostspieliges Recht wird und die 
Teilnahme an den Handelsvertretungen nur den wohlhabendsten 
Kreisen möglich ist. Man erklärt dieses System zum Teil damit, 
daß man schwächere Existenzen fernhalten müsse, um die Kammer 
tatkräftig zu erhalten. An anderen Orten erklärt sich der hohe 
Kaufwert der Mitgliedschaft an der Chamber of commerce oder 
dem Board of trade dadurch, daß mit ihnen eine hohe Hinter 
bliebenenversicherung verbunden ist. An einigen Orten ist die 
Mitgliederzahl nicht durch Statut fest beschränkt. Die Mitglied 
schaft aber ist verkäuflich und der Eintritt in die Kammer ohne 
Erwerb einer solchen so kostspielig, daß tatsächlich nur soviel 
neue Mitglieder eintreten können, als alte Mitgliedschaften frei 
werden. (In Chicago beträgt das offizielle Eintrittsgeld 10 000 
Dollar, ein Transferable Certificate 3—4000 Dollar.) 
Numerus 
clausus.
	        

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Die Handelskammern. Verlag von Georg Reimer, 1906.
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