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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

11. Kapitel. Beeinflussung' der Arbeitsbedingungen durcli Koalitionen. 257 
§ 2. Die Berufsvereine. Die Koalitionsfreiheit ist nicht nur für 
vorübergehende Vereinigungen zur Erreichung eines bestimmten Zweckes, 
sondern vor allem auch für die dauernden Organisationen zur Beein 
flussung der Arbeitsbedingungen von größter Bedeutung. Der Begrifi' 
„Beeinflussung der Arbeitsbedingungen“ ist hier in weiterem Sinne 
zu nehmen. Er ist abgelöst von dem einzelnen konkreten Arbeits- 
hältnis und umfaßt deshalb auch die allgemeinen rechtlichen, wirt 
schaftlichen und sozialen Grundlagen der Ausgestaltung des Arbeits 
verhältnisses sowohl für einzelne Berufe in engeren oder weiteren 
Gebieten, als auch für alle Berufe, also für das Arbeitsverhältnis über 
haupt. Die ständigen Organisationen der Beteiligten zur Beeinflussung 
der Grundlagen, Voraussetzungen und Bedingungen des Arbeitsverhält 
nisses werden hier „Berufsvereine“ genannt, weil es sich dabei in letz 
ter Linie um Wahrnehmung von Berufs- und Standesinteressen handelt. 
Die Bezeichnung „Gewerkvereine“, die neben verschiedenen anderen 
noch vielfach gebraucht wird und früher allgemein herrschte, wird in 
Deutschland neuerdings weniger angewendet und bezeichnet auch das 
Wesen der in Frage kommenden Organisationen nicht scharf genug. 
Berufsvereine im vorstehenden Sinne können sowohl von Ar 
beitern als auch von Unternehmern als auch von beiden gemeinsam 
errichtet werden. Im Vordergründe des Interesses stehen die Ar 
beiterberufsvereine. Sie sind am frühesten und am weitesten 
in Großbritannien unter dem Namen Trade Unions entwickelt. Ihre 
wechselvolle und interessante Geschichte braucht angesichts der um 
fangreichen und vortrefflichen Bearbeitung, die sie besonders in der 
englischen und deutschen Literatur gefunden hat, hier nicht im ein 
zelnen verfolgt zu werden. Nur die Hauptphasen der Entwicklung 
seien kurz bezeichnet. Geheime berufliche Organisationen hatten sich 
auch unter der Herrschaft der Koalitionsverbote entwickelt. Die Ein 
führung der Koalitionsfreiheit 1824 ließ viele dieser Vereine in das 
Licht der Öffentlichkeit treten und eine große Zahl neuer Vereine 
entstehen. Das Jahr 1825 brachte eine wesentliche Einschränkung 
der Koalitionsfreiheit (vgl. § 1). Dies und nicht minder der wirt 
schaftliche Rückgang 1825—1829 engte die Bewegung sehr ein und 
verhinderte Erfolge der von den Vereinen eingeleiteten Lohnbewegung. 
Die Folge war, daß sich die Arbeiter jetzt mehr dem politischen 
Ziele der Erlangung des allgemeinen Wahlrechtes zuwandten. Das 
Ziel wurde nicht erreicht, da die Parlamentsreform von 1832 den An 
sprüchen der Arbeiter nicht gerecht wurde. Inzwischen hatte seit 
1829 der von sozialistischen Ideen erfüllte Fabrikant Robert Owen 
eine neue Organisation der Arbeiter zu entwickeln gesucht. Sie sollte 
die von ihm vorausgesetzte Interessensolidarität der Arbeiter über 
haupt zum Ausdruck bringen durch einen alle Berufe umfassenden 
van der Borght, Grundz. d. Sozialpolitik. 17
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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