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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

11. Kapitel. Beeinflussung der Arbeitsbedingungen durch Koalitionen. 259 
Vorbilde der Maschinenbauer wurde seit den 50 er Jahren das maß 
gebende Prinzip der englischen Gewerkvereinsbewegung. Die Be 
wegung selbst gewann, gefördert durch günstige wirtschaftliche Ver 
hältnisse, erheblich an Ausdehnung. Der Einfluß und die praktische 
Bedeutung der Gewerkvereine nahm allmählich zu. 
Im Jahre 1867 erlangten die Arbeiter das politische Wahlrecht, 
das sie lange vergeblich erstrebt hatten. In demselben Jahre schien 
sich aber auch eine Hemmung der Bewegung entwickeln zu sollen. 
Arge Ausschreitungen von Gewerkvereinsmitgliedern in Manchester 
und Sheffield gegen Nichtmitglieder führten 1867 zur Einsetzung einer 
königlichen Kommission zur Untersuchung der in den letzten 10 Jahren 
vorgekommenen Gewalttätigkeiten und der Tätigkeit [der Trade Unions 
überhaupt. Der 1869 erstattete Bericht wies indes nach, daß die Ge 
walttätigkeiten vorzugsweise von nichtorganisierten Arbeitern ausge 
gangen seien. Weiter empfahl der Bericht, obwohl er keinen wirk 
lichen wirtschaftlichen Vorteil für die Arbeiter von den Gewerkvereinen 
erwartete, die gesetzliche Anerkennung der Gewerkvereine unter be 
stimmten Voraussetzungen. 
Der Bericht hatte für die Gewerkvereine wichtige Folgen. Schon 
1869 erging ein provisorisches Gesetz zum Schutze des bis dahin völlig 
ungeschützten Gewerkvereinsvermögens gegen Diebstahl und Unter 
schlagung. 1871 folgte die gesetzliche Anerkennung der Gewerk 
vereine durch den Trade Unions Act. Die gleichzeitig ergangene 
Novelle zum Strafgesetz, die Mißbräuchen im Gewerkvereinsvorgehen 
entgegentrat, wurde 1875 widerrufen und durch den schon erwähnten 
Conspiracy Act ersetzt. 
Auf den so geschaffenen gesetzlichen Grundlagen, die viel gün 
stiger waren, als in der Zeit vor 1870, vollzog sich die weitere Ent 
wicklung der Gewerkvereine. Die Zeit des Niederganges in den 
70 er Jahren führte den Untergang eines Teiles der Vereine herbei, 
weil sie die stark angewachsene Last der Arbeitslosenunterstützung 
nicht tragen konnten. Die gut organisierten Vereine überdauerten 
diese schwere Zeit. Aber auch bei ihnen blieb sie nicht ohne Rück 
wirkung. Die große Bedeutung, die von ihnen den Unterstützungs 
kassen beigelegt wurde, und die bedeutende Zunahme der Unter 
stützungslast führte zu dem Streben, durch Hinaufschrauben der Bei 
trittsbedingungen die weniger widerstandsfähigen Elemente fernzu 
halten. Immer ausschließlicher wurden die Trade Unions zu Vereinen 
der Elite der gewerblichen „gelernten“ Arbeiterschaft. [Die Land 
arbeiter hatten sich zwar 1872 ebenfalls organisiert, aber ihre Orga- 
sation hatte keinen Bestand. Seit Mitte der 70 er Jahre wurde auch 
an der Organisation der weiblichen Arbeiter, sei es in besonderen Ge 
werkvereinen, sei es durch Anschluß an bestehende Gewerkvereine, 
17*
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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