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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I.Teil. Allegeines
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

2. Kapitel. Voraussetzungen der Sozialpolitik. 
21 
Haushaltungen dringt, erleichtert den Überblick über Verhältnisse 
anderer Klassen und anderer Gebiete. Die größere Beweglichkeit der 
Massen — durch die Eisenbahnen ermöglicht, durch die Freizügigkeits 
gesetzgebung rechtlich anerkannt — begünstigt den Austausch der 
Erfahrungen, die Verständigung unter gleich Interessierten und ihren 
Zusammenschluß zu gemeinsamer Tätigkeit. Vieles hat so zusammen 
gewirkt, die soziale Erkenntnis in den Massen der Bevölkerung weit 
über das frühere Maß hinaus zu steigern. Dadurch erst haben die 
sozialen Probleme, die aus der neuesten Entwickelung hervorgegangen 
sind, eine solche Bedeutung erhalten, daß es nicht nur zu Versuchen 
gemeinsamer Selbsthilfe gegen gewisse Übelstände, sondern mehr und 
mehr zu einer von dem Willen der Nation getragenen umfassenden 
Sozialpolitik kommen konnte. 
In dem Gesagten liegt, daß ohne Hebung des geistigen Niveaus 
der Volksmassen unsere Zeit mit den Opfern und Schwierigkeiten und 
Problemen der Sozialpolitik nicht belastet wäre. Aber nur eine eng 
herzige und kurzsichtige Auffassung könnte glauben, daß es besser 
wäre, wenn es zu jener geistigen Hebung des Volkes nicht gekommen 
wäre. Die gesteigerte Bildung und geistige Regsamkeit des Volkes 
ist eine Kulturerrungenschaft von höchster Bedeutung und kann und 
darf nicht rückgängig gemacht werden. Die ganze landwirtschaftliche 
und gewerbliche Produktionsweise, das ganze wirtschaftliche, gesell 
schaftliche und politische Leben unserer Zeit, die Möglichkeit, die be 
deutend angewachsenen Volksmassen zu ernähren, mit einem Wort die 
wesentlichen Grundlagen und Stützen der heutigen Kulturwelt würden 
in sich zusammenbrechen, wenn die Masse des Volks wieder in den 
früheren Zustand der Unwissenheit und geistigen Schwerfälligkeit 
zurücksinken würde. Die Sozialpolitik hätten wir dann freilich nicht 
nötig, aber um den Preis kulturellen, geistigen, sittlichen, politischen 
und wirtschaftlichen Niedergangs, und der Preis wäre zu hoch. 
§ 3. Das soziale PfliehtbewuCstsein. Die bisher besprochenen sach 
lichen und geistigen Voraussetzungen würden schon eine sozialpolitische 
Betätigung ermöglichen. Aber wenn sie sich nur auf diese Voraus 
setzungen stützte, würde sie über ein mehr oder minder widerwilliges 
Siclibeugen unter das Joch einer gesellschaftlichen und politischen 
Notwendigkeit nicht hinausgehen. Sie würde damit zwar im einzelnen 
manches erreichen können, aber doch nur in geringem Grade fähig 
sein, die Gegensätze zwischen den arbeitenden und den übrigen Klassen 
abzumildern. Die Anfänge der neuen Sozialpolitik — erst in der 
zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat sie einen umfassenden Charakter 
angenommen — zeigen deutlich jenen Charakter. Erklärlich genug ist 
das. Belästigungen, Erschwerungen, Einschränkungen der Bewegungs 
freiheit, materielle Einbußen und Opfer waren mit den sozialpolitischen
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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