Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundzüge der Sozialpolitik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I.Teil. Allegeines
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

28 
I. Teil. Allgemeines. 
nicht nur für zulässig-, sondern für geboten hält, ohne deshalb •— und 
darin berührt sie sich mit dem gemäßigten Individualismus — den 
Weg der Selbsthilfe zu verwerfen. Sie will jeden möglichen Weg zur 
Milderung sozialer Mißstände da benutzen, wo er am geeignetsten ist 
und sie sieht in der Durchführung sozialer Reformen eine sittliche 
Notwendigkeit, nicht nur eine Zweckmäßigkeit. 
Diese Richtung ist das Ergebnis der neuesten Entwicklung. Sie 
hat besonders in Deutschland Ausbreitung gefunden; die berühmte 
Kaiserliche Botschaft vom 17. Nov. 1881 und die daran anschließende 
obligatorische Arbeiterversicherung sind nicht nur ein markanter Aus 
druck der Auffassung der sozialreformatorischen Richtung, sondern 
haben auch der Gewinnung der weitesten Kreise für die bezeichnete 
Grundauffassung vielfach und wirksam Vorschub geleistet. In Deutschland 
stehen fast alle Vertreter der volkswirtschaftlichen Wissenschaft auf dem 
Boden der sozialreformatorischen Richtung, ebenso wie ihr die leitenden 
und für die praktische Politik maßgebenden und an ihr mitwirkenden 
Personen sowie der bedeutendste Teil der Unternehmer anhängen. 
Die Anhängerschaft der sozialreformatorischen Richtung ist dabei 
keine einheitliche kompakte Masse. Die Eigenart der einzelnen Per 
sonen nach Lebensauffassung, Charakter und Temperament macht 
sich auch hier fühlbar, und überdies lassen sich große Gruppen 
innerhalb dieser Richtung wahrnehmen. Die einen sind von vorn 
herein geneigt, das staatliche Eingreifen in den Vordergrund zu 
schieben und behufs Sicherung eines allgemeinen Erfolges auch ge 
setzlichen Zwang anzuwenden. Andere lehnen ein solches Vorgehen 
nicht ab, wollen ihm aber eine praktische Berechtigung erst dann zu 
sprechen, wenn sonstige Wege versagt haben. Noch andere verlangen 
eine stärkere Mitarbeit der Kirche, sowohl auf katholischer wie auf 
protestantischer Seite. Auch in dem 1872 entstandenen Verein für Sozial 
politik haben sich die verschiedenen Gruppen deutlich genug bemerk 
bar gemacht. Aber in der Grundanschauung, daß die Sozialpolitik ein 
Gebot sittlicher Pflicht ist, und daß staatliche Eingriffe nicht grund 
sätzlich zu bekämpfen sind, begegnen sich die verschiedenen Gruppen. 
Dieser gemeinsamen Grpndauffassung muß man sich stets erinnern, weil 
dadurch Meinungsverschiedenheiten zwischen den einzelnen Gruppen 
leichter ausgeglichen werden können. 
Der Schranken, die der Sozialpolitik gezogen sind, sind sich die 
Vertreter der Sozialreform bewußt, wenn auch in ihren einzelnen 
Gruppen nicht völlig gleiche Auffassungen über die Bedeutung dieser 
Schranken nnd über die daraus zu ziehenden Schlüsse für das prak 
tische Vorgehen bestehen. Auch darüber ist sich diese Richtung klar, 
daß es nicht möglich und für den Kulturfortschritt nicht einmal 
wünschenswert ist, die Klassenunterschiede ganz zu beseitigen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.