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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
834004690
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-83835
Document type:
Monograph
Author:
Werner, Eugen
Title:
Das Viehversicherungswesen im Deutschen Reich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Vollrath
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (100 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

30 
Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen. 
zweige voneinander wird die partielle Überproduktion zu einer all 
gemeinen. Die Preise aller Waren sinken, und es tritt eine allgemeine 
Geschäftsstockung ein.“ (S.249—50.) 
Bei einer proportionellen Einteilung der gesellschaftlichen Produk 
tion müßte, wie Tugan-Baranowsky nachzuweisen sucht, auch die Nach 
frage eine entsprechende Erweiterung erfahren, da jede neuprodu 
zierte Ware eine neuerschienene Kaufkraft für die Erwerbung anderer 
Waren bedeutet. Aus dieser, heute unvermeidlichen Disproportionali 
tät in der Entwicklung der einzelnen Produktionszweige ergibt sich 
für ihn dann der unvermeidliche Widerspruch in der kapitalistischen 
Produktion, daß die Konsumtion als bestimmender Faktor für das 
Wirtschaftsleben so gut wie ganz zurücktritt und daß die Produktion 
das beherrschende Moment der wirtschaftlichen Entwicklung wird. 
Aus den Widersprüchen der kapitalistischen Produktionsweise, aus 
der Tatsache, daß die Produktionsmittel Personen gehören, welche an 
der Produktion nicht teilnehmen, und aus der Planlosigkeit der 
gesellschaftlichen Produktion müssen also heute diese Krisen ent 
stehen. 
„Aus dem Vorhandensein dieses Widerspruches geht aber die be 
schränkte historische Rolle des Kapitalismus klar hervor; die 
kapitalistische Gesellschaft ist eine Klassengesellschaft, die kapi 
talistische Organisation ist eine Wirtschaftsorganisation im Interesse 
nicht der gesamten Bevölkerung, sondern nur ihrer unbedeutenden 
Minorität — der Besitzer der Produktionsmittel. Daher muß die weitere 
Entwicklung der kapitalistischen Wirtschaft zu ihrer Umwandlung in 
eine höhere Form führen, die dieses Widerspruches entkleidet sein 
wird. Die Organisation der Volkswirtschaft muß ebenso planmäßig 
von einem einheitlichen Gedanken durchdrungen und im Interesse 
ihres Subjekts, der Gesellschaft, aufgebaut werden, wie planmäßig, 
zielbewußt und im Interesse ihres Subjektes die Privatwirtschaft 
heute aufgebaut ist. Solche Wirtschaftsorganisation heißt aber So 
zialismus.“ 
Diese Disproportionalität der einzelnen Produktionszweige, die 
sich im Verlauf der Hausse herausgebildet, eine Lehre, die sich in 
ihren wichtigsten Bestandteilen bereits bei der klassischen National 
ökonomie vorfindet, bildet auch einen wesentlichen Bestandteil 
anderer neuer Krisentheorieen, so vor allem von derjenigen von 
Spiethoff. Dieser hat sich jedoch zum Teil andere Ziele gesetzt 
als Tugan-Baranowsky. Ihm kommt es nicht so sehr darauf an, 
die Krise als solche zu erklären, als vielmehr eine neue Analyse der 
Hausse in ihren ganzen Gestaltungen und Wirkungen zu geben. Dieses 
Streben geht vor allem von der neuerdings von manchen vertretenen
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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