Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Allgemeine Gesellschaftslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Full text: Allgemeine Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

206 
Die Naturphilosophie. — Paracelsus. 
sind, nit Doctor sind: das Licht der Natur ist Meister, nit unser 
Hirn, nit unser fünff sinn“.%) Aber die Natur selbst ist dennoch 
zugleich das Symbol und der Widerschein des göttlichen Geistes; 
und um sie nach dieser ihrer eigentlichen Wesenheit zu begrei- 
fen, muss zuvor das erkennende Subjekt sich selbst zur inne- 
ren Klarheit und Freiheit der Betrachtung läutern. Das natür- 
liche Licht könnte nicht in uns aufgenommen werden, wenn cs 
nicht zugleich in uns selbst seinen Quell und Ursprung hätte. 
Der gesamte Reichtum der äusseren Welt, die Gestirne und das 
Firmament liegen beschlossen im „Gemüt“ des Menschen. „Dann 
as ist ein solch gross Ding umb des Menschen gemüth. also das 
3s niemandt möglich ist auszusprechen: Und wie Gott selbs und 
Prima Materia und der Himmel, die Drey ewig und unvergengk- 
lich sindt; also ist auch das Gemüth des Menschen .. Und wenn 
wir Menschen unser Gemüth recht erkennten, so were uns nichts 
unmöglich auff dieser Erden“.*) So nahe grenzt der Begriff der 
Erfahrung in seiner Ausführung und Verfolgung hier noch an die 
Mystik an. Die angeführten Sätze gehören freilich einer Schrift 
an, deren Echtheit nicht sicher bezeugt ist: doch liegen sie durch- 
aus in der Richtung von Paracelsus’ Grundanschauung und wer- 
den durch Aussprüche, die sich in verwandten Gedankenkreisen, 
bei Agrippa von Nettesheim und Fracastoro finden, bestä- 
tigt und ergänzt. Wer sein eigenes Sclbst wahrhaft begreift, der 
erfasst in ihm zugleich das All der Dinge: „Cognoscet in primis 
Deum, ad cujus imaginem factus est, cognoscet mundum, cujus 
simulacrum gerit, cognoscet creaturas omnes, cum quibus sym- 
bolum habet .. et quomodo singula singulis suo loco, tempore, 
ordine, mensura, proportione et harmonia aptare queat et ad se 
trahere atque deducere, non Secus atque magnes ferrum“.%) 
Hier erfassen wir einen charakteristischen Grundzug, der den 
Denkern dieser Epoche und Richtung gemeinsam ist. Sie alle 
rufen nach der äusseren sinnlichen Wirklichkeit, in die sie sich 
zu versenken und an die sie sich völlig hinzugeben trachten, 
aber sie alle finden in dem Bilde, das sich ihnen hier offenbart, 
zuletzt wiederum den Reflex des eigenen „Gemütes“ wieder. Eine 
[dentität des „Subjektiven“ und „Objektiven“ wird gefordert und 
in dunkler Vorahnung ergriffen: aber da die Wissenschaft nicht 
reif ist. dieses Verlangen zu stützen oder zu leiten, so bleibt es
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.