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Festschrift zum 25jährigen Bestehen des Verbandes deutscher Chokolade-Fabrikanten

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Bibliographic data

fullscreen: Festschrift zum 25jährigen Bestehen des Verbandes deutscher Chokolade-Fabrikanten

Monograph

Identifikator:
877673926
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2249
Document type:
Monograph
Author:
Rüger, Otto
Title:
Festschrift zum 25jährigen Bestehen des Verbandes deutscher Chokolade-Fabrikanten
Place of publication:
Dresden
Publisher:
Druck von C. Heinrich
Year of publication:
1901
Scope:
1 Online-Ressource (47 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Festschrift zum 25jährigen Bestehen des Verbandes deutscher Chokolade-Fabrikanten
  • Title page
  • I. Einrichtungen des Verbandes
  • II. Bestrebungen des Verbandes

Full text

mm 
— 4 — 
mit Oesterreich der Fabrikatzoll auf 7 Thlr. herabgesetzt wurde. Bei 
der damals völlig unentwickelten Chokolade-Industrie in Oesterreich 
würde diese Maßnahme noch nicht so von verhängnißvoller Wirkung 
für die diesseitigen Kreise gewesen sein, wenn nicht die Vergünstigung 
unter dem 28. Mai 1868 auf die Einfuhr aller Länder aus 
gedehnt worden wäre. Daß unter dem 1. Oktober 1870 der Zoll für 
Rohkakao auf 5 Thlr. 25 Ngr. herabgesetzt wurde, konnte einen genügenden 
Ausgleich gegenüber den ungünstigen Fabrikat-Einfuhrzöllen selbstverständlich 
noch nicht schaffen. 
Unter dem Drucke dieser Verhältnisse unternahni zur Anstrebnng 
besserer Zustände, hauptsächlich auf Anregung der Firma Gebr. Stollwerck 
in Köln, der Fabrikant E. O. Moser in Stuttgart den ersten Schritt, 
indem er sich, Rath suchend, an den damaligen Sekretär der dortigen 
Handelskammer, Dr. Landgraf, wandte. 
Dr. Landgraf hatte nun zunächst noch die übrigen fünf Stutt 
garter Fabrikanten, die sich bis dahin, mit einer einzigen Ausnahme, ganz 
fremd und wohl auch wenig freundlich gegenüber gestanden hatten, zu 
einer Besprechung eingeladen. 
Das Ergebniß dieser Vereinigung war der Beschluß, sämmtliche 
Chokolade-Fabrikanten Deutschlands zu einer baldmöglichst in Frankfurt 
am Main abzuhaltenden Versammlung einzuladen, doch machte das Heran 
nahen der Weihnachtsgeschäfte erst eine Einigung für den 6. Januar 1877 
möglich. 
Bereits im Laufe des Nachmittags des 5. Januar traf ein Theil 
der Eingeladenen ein, die sich Abends unter Dr. Landgraf im Frank 
furter Hof zu einer Vorbesprechung versammelten. 
Wenn wir jetzt in unseren Versannnlungen das Walten eines 
kollegialen Geistes mit Freuden zu begrüßen haben, so kann der Historiker 
nicht verschweigen, daß es beim ersten Anfang nicht so war. Nicht den 
Kollegen, sondern den Konkurrenten erblickten die Betheiligten unter 
einander, namentlich aber machte sich eine Scheidung in zwei Lager, das 
norddeutsche und das süddeutsche, sehr bald geltend. — Schon in dieser 
ersten Vorversammlung platzten die Geister lebhaft aufeinander, was am 
nächsten Tage in noch erhöhtem Maaße der Fall war. Doch der glück 
lichen Leitung von Dr. Landgraf gelang es, die Wogen etwas zu 
ebnen, so daß sich langsam das Verständniß dafür Bahn brach, wie noth 
wendig es sei, gemeinsame Ziele gemeinsam zu verfolgen und daß für den 
anderen Tag eine vorläufige Tagesordnung aufgestellt werden konnte. Die 
Noth war eben groß, die Klage über ein schlechtes und unlohnendes Ge 
schäft war eine allgemeine und so kam es, daß unter dem Zeichen des 
Traumes von besseren künftigen Tagen 
der Kongreß deutscher Chokolade-Fabrikanten im Frankfurter- 
Hof in Frankfurt a. M. den 6. Januar 1877 gegen ID/2 Uhr 
eröffnet wurde.
	        

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Festschrift Zum 25jährigen Bestehen Des Verbandes Deutscher Chokolade-Fabrikanten. Druck von C. Heinrich, 1901.
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