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Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

Monograph

Identifikator:
879457236
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16989
Document type:
Monograph
Title:
Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
Place of publication:
Frankfurt a. O.
Publisher:
Verlag der Waldow'schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler)
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 514 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. — Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. — Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. — Handel
  • Dritter Teil. — Industrie
  • Vierter Teil. — Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. — Verkehrswesen
  • Sechster Teil. — Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Autorenverzeichnis
  • Index

Full text

3. Volkswirtschaft und Weltwirtschaft. 
39 
beruhen zu einem großen Teil auf dem Kredit. Die Folge ist, daß zahlreiche Kredit- 
papiere (Arkunden über die Forderung aus dem Kreditgeschäft) entstehen. Soweit 
dieselben, und das ist die Regel, Geldversprechen sind, (Wechsel, Banknoten, fällige 
Zins- und Dividendenscheine, Staats- und Kommunalobligationen, Pfandbriefe, Obli 
gattonen von Aktiengesellschaften k.) können sie als Geldsurrogate, d. h. als Zahlungs 
mittel statt des Geldes, dienen. Die Existenz von Banken vermag, namentlich bei der 
Lauptart dieser Kreditpapiere, bei den Wechseln, diese Eigenschaft zu erhöhen, die 
Existenz gut fundierter und verwalteter Notenbanken vermag den Wechseln sicherer 
Schuldner (durch Lingabe von Banknoten gegen Wechsel im Wechseldiskontgeschäft) 
tatsächlich die gleiche Kauf- und Zahlkraft wie dem Geld zu geben. Sofern diese 
Voraussetzung für eine solche Verwendbarkeit der Kreditpapiere vorhanden ist und dem 
gemäß dieselben tatsächlich die Zahlsunktion des Geldes in großen, Amfange verrichten, 
hat die Volkswirtschaft den Charakter einer Kreditwirtschaft. 
Diese ist erst eine Erscheinung der allerneuesten Zeit, des 19. Jahrhunderts. Die 
vorgeschrittensten Industrievölker sind in den, Stadium, sie zu realisieren; am meisten ist 
sie in England verwirklicht. 
Die Kreditwirtschaft bildet nicht in derselben Weise einen Gegensatz zu den beiden 
anderen Formen des Tauschverkehrs, wie die Geldwirtschast zu der Naturalwirtschaft, 
weil bei ihr der Geldverkehr und die Funktion des Geldes als Prcismaß und gesetz 
liches Zahlungsmittel bleibende Voraussetzung ist. Sie ist eine Modifikation, eine 
höhere Form der Geldwirtschaft und wird deshalb häufig auch „Geld- und Kredit 
wirtschaft" genannt. Ferner ist für das Wesen dieser drei Zustände der Volkswirtschaft 
zu beachten, daß in jedem folgenden auch noch Tauschgeschäfte wie in den früheren 
vorkommen und insbesondere in der Kreditwirtschaft für viele Kreise von Personen und 
ganze Verkehrsgebiete der rein geldwirtschaftliche Verkehr die Regel bildet. 
Wenn nun nach diesen drei Gestaltungen des Tauschverkehrs „Wirtschaftsstufen" 
unterschieden werden, so geschieht cs, weil jede dieser Verkehrsformen nicht nur völlig 
andere Zustände der gesamten Volkswirtschaft zur Voraussetzung hat, sondern ihrerseits 
auch solche herbeiführt und jede, als Wirkung und Arsache, die besonders charatterislische 
Erscheinung eines eigenartigen Gesamtzustandes jeder Volkswirtschaft ist, der bei der 
folgenden als ein höherer und als ein großer und wichtiger Fortschritt in der wirtschaft 
lichen Entwicklung erscheint. 
3. Volkswirtschaft und Weltwirtschaft. 
Von Karl Lelfferich. 
ftelfferich, Die Baumwollfrage. In: Marine-Rundschau. Redaktion: Nachrichtenbüreau 
des Reichs-Marine-Amts. t5. Jahrgang. Berlin, <£. 5. Mittler & 5ohn, tgoH. 5. 6^3—6^6. 
Wer einen Blick für die großen Züge der menschlichen und gesellschaftlichen 
Entwicklung hat, kann nicht verkennen, daß jedes Fortschreiten der Kultur, insbesondere 
auch der ökonomischen Kultur, Land in Land geht und bedingt ist durch eine Steigerung 
und Ausdehnung der wechselseitigen Abhängigkeit der einzelnen Individuen und der 
einzelnen kleinen und großen gesellschaftlichen Gebilde. Denn diese wechselseitige Ab 
hängigkeit ist das notwendige Korrelat des gegenseitigen Sichaushelfens und des plan 
mäßigen und organischen Zusammenwirkens der inenschlichen Kräfte zur Erreichung 
immer höherer kultureller und ökonomischer Ziele.
	        

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Volkswirtschaftliches Lesebuch Für Kaufleute. Verlag der Waldow’schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler), 1905.
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